Google Pay: Googles Angriff auf unser Bargeld steht angeblich kurz bevor

Thomas Konrad 3

In letzter Zeit häufen sich Hinweise darauf, dass Google Pay möglicherweise schon bald in Deutschland an den Start gehen könnte. Das Handelsblatt nennt nun einen konkreteren Termin.

Google Pay könnte noch im Juni starten

Google will unserem Bargeld den Garaus machen: Der US-Konzern plant offenbar, seinen Bezahldienst Google Pay (zuvor Android Pay) Ende Juni in Deutschland anzukündigen. Das will das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfahren haben. Unklar ist derzeit jedoch, ob der Dienst Ende Juni auch direkt verfügbar sein wird. Im Vergleich mit Apple wäre Google damit dennoch voraus: Wann Apple Pay hierzulande an den Start geht, bleibt weiterhin ungewiss.

So funktioniert das Bezahlen mit Google Pay:

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Google Pay bei der Commerzbank – mit einem Haken

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Der erste Partner für Googles Bezahldienst soll dem Bericht zufolge die Commerzbank sein. Deren Tochter Comdirect hatte vor wenigen Wochen schon Support-Seiten für Google Pay eingerichtet. Google Pay könnte sich hierzulande aber nur langsam verbreiten, schreibt das Handelsblatt – und das nicht nur, weil deutsche Verbraucher bekanntermaßen schwer von ihrem Bargeld zu trennen sind. Anfangs sollen Verbraucher nämlich nur Kreditkarten hinterlegen können; und die sind in Deutschland längst nicht so weit verbreitet wie Girokarten.

Unserem Bargeld dürfte es also erst dann an den Kragen gehen, wenn Google Pay auch Girokarten unterstützt. Entsprechende Pläne sind nicht bekannt. Immerhin: Die Unterstützung sei technisch „relativ einfach“ nachzurüsten. Würdet ihr Google Pay verwenden?

Ähnliches gilt für Apple Pay: Welche Banken hierzulande beim Marktstart mit an Bord sein könnten, steht in den Sternen. Girokonten dürften anfangs ebenfalls nicht unterstützt werden. So ist der Kreis der möglichen Nutzer vorerst eingeschränkt. Der Start des Apple-Bezahlsystems ist im Übrigen überfällig. Gerüchte deuteten einen Start schon mehrfach an. Ursprünglich vorgestellt hatte Apple den Dienst schon 2014 in den USA – zusammen mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus.

Quelle: Handelsblatt

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