Google überarbeitet die Bedienung auf Android-Smartphones. Als Reaktion auf Nutzerfeedback hat der US-Konzern eine neue Zurück-Geste angekündigt. Damit soll eines der nervigsten Probleme gelöst werden, die es seit Einführung der Gestensteuerung gibt.

 
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Seit Android 10 heißt es: Wischen statt Tippen. Die Gestensteuerung birgt viele Vorteile, etwa ein größeres Platzangebot. Denn Tasten für Home, Zurück und die zuletzt geöffneten Apps müssen nicht mehr dauerhaft auf dem Bildschirm angezeigt werden. Problem war bisher aber die Zurück-Geste, deren Verhalten oft einer Überraschung glich: mal führte sie eine Stufe zurück, mal schloss sie die App hingegen komplett. Das will Google nun ändern.

Zurück-Geste für Android-Smartphones wird überarbeitet

Dazu hat der Suchmaschinenanbieter jetzt die sogenannte „vorausschauende Zurück-Geste“ angekündigt (Quelle: Android-Developers). Hier ist der Name Programm: Mittels einer kleinen Animation bekommen die Nutzer aufgezeigt, wohin ihre begonnene Zurück-Geste schlussendlich führen wird. Wie das in der Praxis aussieht, veranschaulicht Google hier:

So soll die vorausschauende Zurück-Geste für Android aussehen (Bildquelle: Android-Developers)

Schade: In Android 13 ist die neue Zurück-Geste laut Google aber nicht enthalten. Immerhin soll in der vierten Beta aber eine „frühe Version“ zum Test bereitstehen, die sich über die Entwickleroptionen aktivieren lässt. Jüngsten Informationen zufolge könnte der Startschuss für Android 13 bereits im September fallen. Dass Google auf den letzten Metern keine grundlegend überarbeitete Navigation einführt, dürfte nicht überraschen.

Welche Neuerungen es in Android 13 gibt, seht ihr hier:

Das ist neu in Android 13: Die Features im Überblick Abonniere uns
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Google führt neue Regeln im Play Store ein

Zuletzt hat Google auch am Play Store Hand angelegt und einige Regeln überarbeitet und präzisiert, die Besitzern von Android-Smartphones mehr Sicherheit und Transparenz geben. Abo-Kündigungen werden etwa leichter und die Anzeige von Vollbild-Werbeanzeigen innerhalb von Apps wird stark eingeschränkt.