Den Bildschirm des iPhones ziert noch immer die Notch, also diese Display-Kerbe im oberen Bildschirmbereich. Die ist zwar bald Geschichte, nicht aber bei allen Modellen. Wie geht's dann weiter? Eine Experte verrät jetzt Apples Masterplan und öffnet die Geheimakte „iPhone“.

 
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Ross Young kennt sich aus, vornehmlich bei allen Marktentwicklungen im Bereich der Bildschirme und Smartphone-Displays. Seine Einschätzungen und Vorhersagen stellten sich oftmals als korrekt heraus, entsprechend hellhörig wird man beim folgenden Fahrplan für Apples iPhone (Quelle: Ross Young).

Vom iPhone 14 zum iPhone 18: Apples Roadmap bis in Jahr 2026

Beim iPhone 14 ist die Sachlage wohl bereits klar, da ist sich die Gerüchteküche einig. Die beiden Standardmodelle behalten noch immer die (verkleinerte) Notch des iPhone 13. Die Pro-Modelle indes erhalten ein duales Punch-Hole-Design, bestehend aus der sogenannten Pillen- und einer Kreisöffnung. Ersteres beinhaltet die Face-ID-Sensoren, das kreisrunde Loch die Frontkamera. Doch wie geht's danach weiter? Laut Ross können wir die nächsten Jahre mit folgenden Technologien rechnen:

  • iPhone 15 (2023): Standard- und Pro-Modelle des iPhone 15 verwenden alle das Pille- und Loch-Design.
  • iPhone 16 (2024): Die Standardmodelle nutzen weiterhin das Pille- und Loch-Design, die Pro-Modelle beinhalten jetzt Face-ID-Sensoren unterm Bildschirm, es verbleibt allein ein einziges Loch für die Frontkamera
  • iPhone 17 (2025): Alle Modelle verwenden Face-ID-Sensoren unterm Bildschirm und eine einzige Lochkamera im Display.
  • iPhone 18 (2026): Beim Standardmodell ändert sich nichts, allein bei den Pro-Modellen verschwindet jetzt auch die Kamera unters Display.

So langsam verabschiedet sich die Notch, deren Erscheinen sorgte vor fünf Jahren noch für mächtig Stimmung:

Notchgate beim iPhone X: Das sagen unsere Kollegen Abonniere uns
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Apple hat Zeit

Ergo: Wirklich makellos, also ohne jedwede Beeinträchtigung im Bildschirm, wird erst das iPhone 18 im Jahr 2026 die Kundinnen und Kunden locken. Bis dahin vergeht noch jede Menge Zeit. Doch wie verlässlich dürfte der Fahrplan am Ende sein? Dazu Young:

„Angesichts der verbleibenden technischen Herausforderungen für Unterpanel-Kameras, um die Qualitätsanforderungen anspruchsvoller Marken und die Kostenanforderungen der Panel-Hersteller zu erfüllen, halte ich diese Roadmap für das iPhone nach wie vor für sinnvoll.“

Kurzum: Auch wenn es auf dem Weg zur technischen Realisierung vielleicht noch zu unvorhersehbaren Ereignissen kommen kann, grundsätzlich steht der Zeitplan. Apple nimmt sich noch genügend Zeit und will es wohl lieber richtig machen.