Kommt jetzt die Versandrevolution bei Amazon? Seit einigen Jahren arbeitet der Versandhändler an einer neuen Zustellmethode. Jetzt könnte sie bald Realität werden – eine wichtige Genehmigung hat Amazon jetzt erhalten.

 

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Amazon-Lieferung per Drohne: Genehmigung erteilt

Die US-amerikanische Bundesluftfahrtverwaltung F.A.A. hat Amazon die notwendige Genehmgung erteilt, um Pakete mithilfe einer Drohne zuzustellen. Was der Versandhändler schon seit Jahren testet, könnte so bald Realität werden – jedenfalls in bestimmten Gebieten. Mit der Genehmigung sei Amazon ein Schritt näher an das erklärte Ziel gerückt, Pakete in weniger als 30 Minuten zuzustellen, schreibt die New York Times.

Wann die ersten Pakete mithilfe von Drohnen ausliefern will, ist weiterhin aber unbekannt. Die Genehmigung sei aber ein wichtiger Baustein, lässt sich Amazon zitieren und erklärt: Man werde die Technologie weiterhin testen.

Amazon hat große Pläne für seine Zustellrevolution mit „Prime Air“: Eines Tages werde man die neue Zustelltechnik weltweit nutzen können, sagte der Prime-Air-Manager.

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Bereits im Jahr 2013 kündigte Amazon-CEO Jeff Bezos an, künftig Pakete per Drohne an Besteller ausliefern zu wollen – in weniger als 30 Minuten. Bezos sagte damals, man könne mit der Technik Pakete mit bis zu 2,3 kg Gewicht ausliefern – das seien rund 86 Prozent aller Bestellungen.

Im Jahr 2016 stellte Amazon die ersten Pakete mithilfe von Drohnen zu,   2017 präsentierte das Unternehmen eine deutlich größere Zustelldrohne, die Pakete in einem Radius von bis zu 24 km um ein Amazon-Warenlager herum zustellen soll. Mithilfe einer Kamera sucht die Drohne kurz vor der Zustellung einen geeigneten Platz zum Landen und informiert den Besteller über die bevorstehende Lieferung. Die Kameras in Drohnen, wie auch Amazon sie für eine sichere Zustellung benötigt, führten in Schweden 2016 zu einem umstrittenen Gerichtsurteil.