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Google zückt den Geldbeutel – und will das größte Problem von Android-Handys endlich lösen

Google will das Update-Problem von Android-Smartphones endlich lösen. (© GIGA)

Google veröffentlicht jedes Jahr eine neue Android-Version und verteilt diese sofort für seine Pixel-Geräte. Bei anderen Herstellern läuft das nicht so reibungslos. Oft werden Software-Updates viel später und nach einigen Jahren gar nicht mehr verteilt, obwohl die Handys viel länger unterstützt werden könnten. Google versucht das Problem mit Geld zu lösen, wie jetzt bekannt wurde.

 
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Google bezahlt Smartphone-Hersteller für Updates

Software-Updates kosten Geld, das dürfte jedem klar sein. Wenn ein Smartphone-Hersteller also kein Budget für viele Jahre der Unterstützung schon beim Verkauf einplant oder einplanen kann, weil die Geräte so günstig verkauft werden, dann gibt es nach zwei Jahren einfach keine Updates mehr. Und genau das ist aktuell eines der größten Probleme vieler Hersteller. Der Google-CEO Sundar Pichai hat vor Gericht in einer Anhörung nun aber ein bisher unbekanntes Detail verraten. Demnach bezahlt das Unternehmen die Smartphone-Hersteller für Software-Updates (Quelle: The Verge).

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Laut Pichai soll es eine interessante Regelung mit Herstellern wie Samsung, HTC und beispielsweise Motorola geben, wonach Google die Hersteller dafür bezahlt, wenn diese Software-Updates veröffentlichen. Das plötzliche Engagement von Samsung, schnell und viele Software-Updates zu veröffentlichen, könnte dem größten Smartphone-Hersteller der Welt also nicht wie bisher gedacht selbst am Herzen liegen. Vielmehr könnten die vielen Software-Updates eine zusätzliche Einnahmequelle für Samsungs Mobilsparte sein.

Ganz so sehr ins Detail ist der Google-CEO dabei nicht gegangen. Interessant ist der Fakt aber schon, besonders wenn Samsung erwähnt wird und sich deren Update-Politik so stark verbessert hat in den letzten Jahren. Welche Hersteller noch bezahlt werden, ist nicht bekannt. Geld scheint für die Unternehmen aber ein guter Ansporn zu sein, um doch Software-Updates zu veröffentlichen. Das größte Android-Problem kann also wirklich gelöst werden.

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Google geht dabei mit gutem Beispiel voran. Mit den Pixel-8-Smartphones wurde eine neue Update-Politik eingeführt. Die neuen Modelle erhalten sieben Jahre Software-Updates, Feature-Drops und Android-Versionen. Vielleicht ist das auch ein zusätzlicher Ansporn für andere Hersteller, um mitzuziehen. Mehr Geld von Google dürfte aber wohl der einfachste Weg sein, um zusätzliche Software-Updates bereitzustellen.

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