Apples iMac präsentiert sich seit gut eineinhalb Jahrzehnten im gleichen Design. Lediglich dünner wurde der Bildschirmteil, das Gehäuse besteht seit 2007 aus Aluminium und ist seit 2017 auch in Space Grau (iMac Pro) zu haben. Ein Patentantrag zeigt nun, welche ausgefallene Idee Apple für den Desktop-Mac hat.

iMac aus gebogenem Glass: Ist das die Zukunft des All-in-One-Designs?

Könnte so der nächste iMac aussehen? Oder vielleicht ein Mac in ferner Zukunft? In einem Patentantrag aus dem Juli 2018 beschreibt Apple ein All-in-One-Gerät, dessen Gehäuse aus einer einzigen gebogenen Fläche besteht. Das Gehäuse aus einem Stück Glas soll laut Patentantrag in drei Teile unterteilt sein. Der komplette untere Bereich ist als Eingabefläche gedacht. Oben soll sich Platz für ein nahezu randloses Display befinden. Ein gebogenes Stück in der Mitte soll beide Teile miteinander verbinden.

Futuristisch: Das Display im Inneren des Glasgehäuses könnte sich laut Apple an die äußere Form des Rechners anschmiegen, also ebenfalls gebogen sein. Apropos biegen: Den Mittelteil des Geräts beschreibt Apple als flexibel. So ließe sich zum Beispiel der Neigungswinkel des Displays anpassen. Auch könnte man den unteren Teil dadurch auf die Displayfläche falten: Der Rechner ließe sich dadurch wie ein riesiges Tablet transportieren besser jedenfalls als ein aktueller iMac.

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Stärker an den aktuellen iMac angelehnt ist dieses Konzept eines All-in-One-Rechners von Apple:

iMac Pro 2020 introduction (ConceptCreator).

Apple-Patentantrag beschreibt iMac als MacBook-Dock

Das gab es in der Apple-Historie schon einmal (Stichwort: PowerBook Duo): Der im Patentantrag beschriebene Rechner könnte zudem eine Öffnung im Mittelteil haben, durch die man ein MacBook schieben kann um dann dessen Tastatur zu nutzen. Der iMac wird zur Dockingstation. Für Tastaturen hat Apple noch weitere Ideen: So könnte die Öffnung in der Mitte des Geräts auch dazu dienen, um eine Tastatur darin teilweise zu verstauen, wenn sie nicht in Gebrauch ist.

Klingt eindeutig nach Zukunftsmusik: Überzeugt euch dieser Entwurf dennoch?