Gute Nachrichten für Sportler, die auf ein Wearable setzen: Wissenschaftlern ist es gelungen, den Schweiß eines Smartwatch-Trägers in Strom umzuwandeln. Möglicherweise brauchen wir so unsere Smartwatch in Zukunft gar nicht mehr klassisch aufladen. Noch steht die Technik aber ganz am Anfang.

Wer eine Smartwatch oder einen Fitness-Tracker besitzt, der schätzt auch die Sport-Funktionalität des kleinen Begleiters am Handgelenk. Noch nie war es so einfach, den eigenen Fortschritt quasi mühelos aufzuzeichnen. Doch ganz wie bei einem Smartphone muss auch die Smartwatch häufiger mit Strom versorgt werden. Das geht aber auch anders, wie Forscher nun herausgefunden haben.

Forscher: Smartwatch per Schweiß aufladen

Wissenschaftler der University of California haben nun eine Technik vorgestellt, welche die Welt der Smartwatches im besten Fall revolutionieren könnte. Nutzer tragen hier an den Fingerspitzen dünne und flexible Plättchen, über die Schweiß als ganz besonderer „Bio-Treibstoff“ aufgenommen und verwertet wird. Im Laufe der Zeit soll die Technik derart verfeinert werden, um damit kleine elektronische Geräte wie Fitness-Tracker oder Smartwatches aufladen zu können, so das Ziel.

Wie sehr die Wissenschaftler noch am Anfang stehen, macht einen Blick auf die Effizienz deutlich. Nach aktuellem Stand kann nämlich nur weniger als 1 Prozent der über die Fingerspitzen abgegebenen mechanischen Energie auch in Strom umgewandelt werden. Für den dauerhaften Betrieb einer Smartwatch ist das definitiv zu wenig – auch wenn sich der Träger der Uhr gerade einem Marathon widmet.

Was sollte beim Kauf einer Smartwatch beachtet werden? Die Antwort gibt es hier im Video:

Was man vor dem Smartwatch-Kauf wissen sollte!

Strom für Wearables einfach im Schlaf erzeugen

Auch ohne besondere körperliche Anstrengung soll es in Zukunft möglich sein, Schweiß in elektrische Energie umzuwandeln. Die Forscher stellen sich die ganze Sache so vor, dass während des Schlafs genug Energie abgegeben wird, um damit elektrische Geräte versorgen zu können (Quelle: Joule via PhoneArena).