Die beliebte Mobilfunk-Marke Mobilcom-Debitel ist angezählt. Der freenet-Konzern, der hinter Mobilcom-Debitel steht, wird den Markenauftritt einstampfen und stattdessen auf freenet als Eigenmarke setzen. Kunden von Mobilcom-Debitel stehen deswegen Änderungen bevor.

 
Mobilcom Debitel
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Aus für Mobilcom-Debitel: freenet wird zum alleinigen Aushängeschild

Ein kleiner Paukenschlag, aber er lässt am deutschen Mobilfunkmarkt doch aufhorchen: freenet zieht seine Pläne zur Konsolidierung der eigenen Marken durch, erstes „Opfer“ dieser Entwicklung ist Mobilcom-Debitel. Die beliebte Marke für Handytarife wird über die kommenden Wochen und Monate in das freenet-Angebot integriert.

Einer der ersten Schritte wird dabei die „Anpassung der Kundenkommunikation“ sein (Quelle: Horizont). Soll heißen: Kundinnen und Kunden werden über die Integration von ihrem Anbieter informiert, Kundenanschreiben wie etwa Rechnungen werden angepasst.

Die Änderungen für Kunden von Mobilcom-Debitel sind also eher kosmetischer Natur. So will freenet unter anderem auch den öffentlichen Markenauftritt überarbeiten. Bedeutet: Die über 500 Shops deutschlandweit, die unter der Marke Mobilcom-Debitel betrieben werden, wird man umgestalten. Ab 1. Juli soll nur noch freenet öffentlich zu sehen sein.

Da Mobilcom-Debitel bereits zuvor zur freenet AG gehörte, dürfte das Aus der Marke für Kundinnen und Kunden ansonsten aber glimpflich ablaufen. Rechnungen kommen weiterhin, auch an Verträgen und Konditionen dürfte sich nicht wesentlich etwas ändern. Die Integration unter neuem Namen dürfte auch als Grund für ein Sonderkündigungsrecht nicht ausreichen.

Ende von Mobilcom-Debitel ist kein Grund zur Sorge für Kunden

Wer bisher zufrieden war, wird dafür aber unmittelbar auch keinen Grund haben. Die freenet-AG gilt als größter Mobilfunkanbieter Deutschlands ohne eigenes Netz. Sorgen, dass sich in der Folge etwa an Qualität oder Abdeckung etwas ändert, sind daher unbegründet – diese Parameter lagen ohnehin nie in der Kontrolle von freenet oder Mobilcom-Debitel.

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Aus Unternehmenssicht erhofft man sich mehr Wahrnehmung der präferierten Marke freenet. Spätestens seit man Dieter Bohlen nach dessen DSDS-Aus als Markengesicht gewinnen konnte, ist klar, dass der Fokus auf freenet liegt. Außerdem will man das Angebot vereinheitlichen und so übersichtlicher gestalten. Die ebenfalls zu freenet gehörende Marke Klarmobil ist von den Änderungen nicht betroffen, sie soll erhalten bleiben.