Nintendo kündigt an, dass zwei Pokémon-Klassiker des N64 bald auch für die Nintendo Switch verfügbar sein sollen. Die Spiele müssen dabei allerdings auf ein wichtiges Feature verzichten. Ein Pokémon-Experte erklärt jetzt, warum das so ist.

 
Pokémon-Legenden: Arceus
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Pokémon-Legenden: Arceus

Zwei Pokémon-Spiele für die Switch fehlt ein Feature

Während der neuen Direct hat Nintendo viele neue Spiele für die Switch angekündigt. Einige davon stehen euch allerdings nur zur Verfügung, wenn ihr für Nintendo Switch Online und das dazugehörige Erweiterungspaket bezahlt. Darunter sind das lange indizierte GoldenEye 007 und auch Pokémon Stadium und Pokémon Stadium 2, die 2023 zum Abo-Service dazustoßen sollen.

In den N64-Klassikern könnt ihr Pokémon-Kämpfe bestreiten und Minispiele im Stil von Mario Party spielen. Ein besonderer Charme lag darin, dass ihr eure eigenen Pokémon der ersten und zweiten Generation ins Spiel übertragen konntet. Dadurch konntet ihr eure Monster erstmals in schickem 3D betrachten. In der Switch-Version fehlt diese Option allerdings komplett. Auch der Service Pokémon Home kommt nicht zum Einsatz. Dabei ist er extra dafür gedacht, um Taschenmonster aus Spielen wie Pokémon Legenden Arceus und Pokémon Go an einem Platz zu vereinen.

Schaut euch hier an, welche Spiele bald für Nintendo Switch Online verfügbar sind:

Weitere N64-Spiele für Nintendo Switch Online + Erweiterungspaket

Fehlendes Feature auf der Switch: Pokémon-Experte hat Antworten

Der Pokémon-Experte Joe Merrik erklärt auf Twitter, warum das Feature für Pokémon Stadium und Pokémon Stadium 2 auf der Switch fehlt. Im Grunde liege es daran, dass die alten Pokémon-Spiele des Game Boys nicht auf der Switch verfügbar sind. Pokémon Stadium brauche allerdings eine ständige Verbindung zu diesen, um die Taschenmonster übertragen und nutzen zu können. Um dieses Problem zu beheben, müsste Nintendo ein neues System schaffen, dass die Daten vom Game Boy auf die Switch überträgt. Dies sei aber wohl mit einem gewaltigen Aufwand verbunden.

Auch Pokémon Home würde hierbei keine Lösung darstellen. Dafür müsste Nintendo erneut alle Pokémon konvertieren, damit sie mit der ersten und zweiten Generation kompatibel sind. Dazu kommt noch, dass die Server von Pokémon Home nicht Nintendo selbst gehören. Laut Merricks Einschätzung wäre die Eingliederung von Pokémon Stadium in Pokémon Home wieder mit einem unverhältnismäßigen Arbeitsaufwand verbunden.