Das WhatsApp-Fiasko rund um neue AGB wiederholt sich gerade bei Spotify. Der Musik-Streamingdienst hat begonnen, Kunden rauszuwerfen, die den neuen Bedingungen nicht zustimmen wollen. Eine Alternative bietet Spotify zwar an, doch diese bringt genervten Abonnenten auch nichts.

 

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Spotify: Kündigung bei AGB-Widerspruch läuft an

Wenn sich Dienste neue Geschäftsbedingungen geben, dann kann das in einem echten Chaos enden. Was WhatsApp schon länger schmerzlich erfahren muss, steht nun auch bei Spotify bevor. Bereits im Mai 2021 wurde bekannt gegeben, dass neue AGB eingeführt werden sollen. Nun merken erste Abonnenten des Musik-Streamingdienstes, wie ernst es Spotify damit ist.

Wer den neuen AGB bislang nicht zugestimmt und Widerspruch eingelegt hat, der erhält gerade eine wichtige E-Mail von Spotify. Darin wird kurz und knapp erläutert, dass der Zugriff auf Spotify für den Kunden bald nicht mehr möglich sein wird. Spotify kündigt das Vertragsverhältnis zum 30. September 2021.

Eine mögliche Alternative bietet man an. In der E-Mail heißt es: „Es steht dir aber natürlich frei, dich jederzeit wieder als Spotify-Nutzer zu registrieren“. Nicht erwähnt wird dabei aber die Tatsache, dass den neuen AGB bei einer erneuten Registrierung ohnehin zugestimmt werden muss. Einen echten Ausweg gibt es also nicht, falls Nutzer gerne weiter Musik über Spotify nach den alten Bedingungen hören möchten (Quelle: Caschys Blog).

Im Video: So könnt ihr noch mehr aus Spotify herausholen.

So holt ihr mehr aus Spotify raus

Spotify: Neue AGB beschreiben Preiserhöhung

Aber wo liegt eigentlich das Problem mit den neuen Bedingungen von Spotify? Sie kommen bei Nutzern vor allem deshalb nicht gut an, weil der Dienst so eine mögliche Preiserhöhung in Zukunft einfacher durchdrücken könnte. Bei gestiegenen Kosten für Inhalte oder die IT-Infrastruktur behält es sich Spotify jetzt vor, diese ohne Umwege direkt auf Abonnenten umzulegen.