Die Preissteigerungen nehmen kein Ende. Ob an der Zapfsäule oder bei der kommenden Nebenkostenabrechnung, viele Verbraucher sehen mit Sorge auf die Inflation. Die hat auch bei Ikea Einzug gehalten, wo Kunden sich eigentlich immer auf günstige Preise verlassen können. Doch diese Zeiten sind vorbei.

 
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Ikea langt richtig zu: Preise können 4 Mal pro Jahr angehoben werden

Wer sich gerne bei Ikea mit nützlichen Gadgets, Wohnaccessoires oder Möbeln eindeckt, muss saftige Preiserhöhungen hinnehmen. Die Möbelkette verlangt nicht nur aktuell bei vielen Produkten einen Aufschlag, sondern wird auch in Zukunft eine neue Preispolitik verfolgen. Auf längere Zeit stabile Preise, wie Kunden sie gewohnt waren, sind passé.

Ikea plant einen neuen Turnus für Preisanpassungen. Bisher wurden die Preise ein Mal jährlich überarbeitet. Das heißt nicht zwangsläufig, dass dann auch mehr verlangt wird. Angepasst werden können die Kosten für Kundinnen und Kunden auch nach unten. In der aktuellen Lage – mit Lieferschwierigkeiten, teuren Rohstoffen und hohen Energiekosten – ist das nicht der Fall.

Mit dem jetzt beschlossenen Schritt kann Ikea künftig auf steigende Kosten in der Herstellung schneller reagieren: Alle drei Monate will man die Preise überarbeiten, wie die Frankfurter Sonntagszeitung unter Berufung auf Angaben von Ikea berichtet. Im schlimmsten Fall für die Kundinnen und Kunden geht es also vier Mal im Jahr weiter aufwärts, statt nur einmal. Dabei ist davon auszugehen, dass die vielen Preisschritte immerhin kleiner bleiben als ein großer.

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Bis zu 100 Prozent teurer: Billy und Co. werden Luxus

Teurer wird etwa der Ikea-Klassiker schlechthin: Für das Billy-Regal in weiß, Größe 80 x 202 cm, geht es von 39,39 Euro in 2021 auf jetzt 55 Euro nach oben (bei Ikea ansehen). Aktueller Spitzenreiter ist der Rattan-Sessel Buskbo: Von 99 Euro wird es mit jetzt 199 Euro doppelt so teuer (bei Ikea ansehen). Auch bei Technik-Produkten wie der beliebten Lautsprecher-Serie Symfonisk sind die Preise schon um 30 Prozent gestiegen (bei Ikea ansehen). In der aktuellen Situation sind sowohl Möbel als auch Technik-Produkte besonders von steigenden Preisen betroffen.

Anfang des Jahres kündigte Ikea an, weltweit im Durchschnitt die Preise um 9 Prozent anzuheben. In verschiedenen Ländern kann das aber unterschiedlich ausfallen. Wie zu erwarten, treffen die Preisexplosionen mit bis zu 100 Prozent deutsche Kunden besonders hart.