Dass DVDFab legal DVDs kopieren kann (und darf), wenn sie keinen Kopierschutz haben, ist nett, aber das können sogar reichlich Freewaretools zum DVD-Kopieren. Was das Programm dennoch seinen Preis wert macht, sind die Möglichkeiten zur Nachbearbeitung der DVD-Kopien.

Die Filmdaten lassen sich wahlweise als ISO-Datei oder als DVD Dateiordner auf die Festplatte kopieren oder direkt auf DVD brennen. Da allerdings die Kauf-DVDs üblicherweise im Double-Layer-Format vorliegen, reicht der Platz auf den „normalen“ Single-Layer-DVDs; die man überall bekommt, nicht aus. In dem Fall kann man beim DVD-Kopieren mit DVDFab dem Programm gleich die Anweisung geben, die Daten so zu komprimieren, dass sie auf eine normale DVD passen.

Das ist aber oft gar nicht nötig, weil man gleich noch ein paar andere Änderungen während des Kopierens vornehmen kann! Zum Beispiel ist es doch unnötig, dass ich eine DVD mit DVDFab kopiere und dabei 5 oder 6 weitere Sprachen auf die Festplatte hole. Also weg damit! Das Gleiche trifft auch auf Untertitel zu. Wenn mich nur der Hauptfilm interessiert, ich keinen Bedarf an Menüs habe und auch kein Bonusmaterial will, dann lasse ich das beim Kopieren weg. Schnell werden die zu kopierenden Daten dann so klein, dass ich sie ohne Probleme auf eine DVD aus dem Supermarkt bekomme.

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