In WhatsApp kann man die Nutzung eines Proxy-Servers einrichten. Damit lässt sich der Messenger nutzen, wenn der Zugriff eigentlich gesperrt ist.

 
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Die Macher von WhatsApp verweisen selbst auf die Lage im Iran, wo der Messenger von Seiten der Regierung gesperrt wird. Auch in China ist die Nutzung von WhatsApp nicht vorgesehen. In Brasilien wurde die Chat-App vorübergehend blockiert, weil das Unternehmen in einem Strafverfahren nicht mit der Justiz zusammenarbeiten wollte.

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WhatsApp-Sperren mit Proxy-umgehen

So aktiviert man den Proxy-Support in WhatsApp:

  1. Stellt sicher, dass WhatsApp in der aktuellen Version auf dem Android-Smartphone oder iPhone installiert ist und führt gegebenenfalls ein Update durch.
  2. Steuert die Einstellungen in der App an.
  3. Ruft den Bereich „Speicher und Daten“ auf.
  4. Hier findet ihr ganz unten den Bereich„ Proxy“ und die Option „Proxy-Einstellungen“.
  5. Aktiviert die Einstellung über den Regler.
  6. Danach müsst ihr einen „Proxy festlegen“.
  7. Gebt hier die Adresse des Proxy-Servers ein.
  8. Speichert die Einstellung. Erscheint ein grüner Haken, funktioniert die Verbindung.

Läuft WhatsApp auch mit Proxy nicht, wird gegebenenfalls auch der Server blockiert. Dann sollte man einen anderen Proxy-Server auswählen.

Um die Proxy-Adresse zu löschen, haltet den Finger länger auf dem Eintrag gedrückt. Danach könnt ihr einen neuen Proxy-Server eintragen.

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Proxy-Server in WhatsApp einrichten

Mit Hilfe des Proxy-Servers kann die Messenger-App genutzt werden, wenn sie eigentlich von Seiten der Regierung oder aus anderen Gründen gesperrt wurde. Der Proxy-Server verschleiert die IP-Adresse und umgeht somit eine IP-basierte Sperre.

Möchte man einen eigenen Proxy-Server einrichten, verweist WhatsApp auf die entsprechende Anleitung bei Github. Dabei wird darauf hingewiesen, einen Server mit den Ports 80, 443 oder 5222 mit einem Domain-Namen oder einer Subdomain zu verwenden. Eine Liste mit Proxys findet ihr hier. Auch wenn man diesen Umweg für den Datenverkehr wählt, bleiben die Nachrichten „Ende zu Ende“-verschlüsselt und sind dementsprechend nur vom Absender und Empfänger lesbar. Der Betreiber des Proxy-Servers kann nicht darauf zugreifen und mitlesen. Die IP-Adresse kann allerdings vom Proxy-Anbieter eingesehen werden.

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