Erst in der vergangenen Woche durften wir uns auf die Vorstellung der neuen Nintendo Switch-Version freuen, jetzt gibt es erneut Hardware für unsere Hände. Niemand geringeres als Valve bringt ein neues Gamingsystem auf den Markt. Was es sonst noch in dieser Woche gab, erfahrt ihr in den GIGA Headlines.

 

Valve

Facts 

Steam Deck: Valves Alternative zur Switch kommt

Valve hat am Donnerstagabend einen eigenen Handheld, das „Steam Deck“, angekündigt. Ein Handheld, der optisch – natürlich – stark an die Switch angelegt ist.

Der Handheld setzt auf einen AMD-Chip mit 4 Kernen und 8 Threads, die mit bis zu 3,5 GHz takten können. Dazu eine RDNA2-Grafikeinheit und 16 GB RAM.
Außerdem an der Front verbaut: Ein 7-Zoll-LCD mit 1.280 x 800 Pixel-Auflösung.

Je nach Spiel soll das Steam Deck eine Akkulaufzeit von 2 bis 8 Stunden besitzen.

Einziger Knackpunkt bei den ganzen Features dürfte das eigene SteamOS sein. Die neue Version des Systems basiert auf Arch Linux, man sollte also mit Einschränkungen bei den unterstützten Spielen rechnen. Auf der anderen Seite: Es ist quasi ein PC, Valve hat bereits bestätigt, dass man auch einfach Windows installieren kann.

Ein Dock, mit dem man den Handheld an den Fernseher anschließen und um einige Ports erweitern kann, soll separat erhältlich sein.

Das Steam Deck wird in drei verschiedenen Varianten veröffentlicht. Bei allen Dreien ist die Leistung die gleiche, Unterschiede gibt es bei Speicher, Display und den Boni, die man obendrauf bekommt. Die günstigste Variante startet bei 419 Euro, die teuerste kostet 679 Euro. Der Versand startet in Deutschland voraussichtlich im Dezember.

Wenn ihr eines haben wollt, könnt ihr euch bereits jetzt im Steam Store eine Konsole gegen eine Reservierungsgebühr zurücklegen lassen, also falls ihr mit eurer Anfrage durchkommt.

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Nach dem Start des Steam-Deck-Vorverkaufs waren die Steam-Server einige Zeit überlastet.

Comeback: Karl Klammer ist zurück

Es ist vielleicht das Comeback des Jahres, das Microsoft angekündigt hat.

Für Microsoft 365 wurden über 1.800 Emoji neu designt. Statt der bislang flachen Darstellung mit starker Umrandung will man demnächst auf Räumlichkeit setzen. Die neuen Emoji sollen bis Ende des Jahres und Anfang 2022 ausgerollt werden.

Wo jetzt das Comeback herkommt?
Aus dem Büroklammer-Emoji (📎) ... wird Clippy.

Und für alle, die jünger sind als wir und sich deshalb nicht erinnern: Clippy war ein Assistent in alten Microsoft Office-Versionen, der einem beim Gebrauch von Word „hilfreiche“ Tipps an die Hand geben wollte, etwa wenn er erkennt, dass man gerade einen Brief schreibt. Und wenn er gerade nicht gebraucht wird, hat er komische Faxen in der Ecke des Bildschirms gemacht.
Wirklich beliebt war er damals nicht, weswegen zu Office XP sogar damit geworben wurde, dass Clippy nicht mehr Teil davon ist.

Aber das ist ja das schöne an Nostalgie: Erinnerung vergoldet. Und deshalb wollen einige den kleinen knuffigen Knilch wiederhaben.

Unerwarteter Erfolg für Switch-Titel

Einen anderen knuffigen Knilch, Bowser Jr., durften wir ja in der Super Mario 3D World Erweiterung „Bowser's Fury“ zuletzt sehen.

Und wie das Marktforschungsinstitut GfK nun bekannt gegeben hat, war „Super Mario 3D World + Bowser's Fury“ im ersten Halbjahr dieses Jahres das meistverkaufte Spiel in Europa. Noch vor FIFA 21 und Mario Kart 8 Deluxe.
Wir sind überrascht.

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