Der Akku in Valves Handheld-PC „Steam Deck“ ist bei allen drei Varianten gleich. Wie lange ihr unterwegs zocken könnt, alle weiteren technischen Details und ob ihr den Akku wechseln könnt, falls er später mal schlappmachen sollte, erfahrt ihr hier bei GIGA.

 
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Wie lange hält der Akku?

Je nachdem, wie aufwendig ein Spiel ist und wie sehr es die Hardware beansprucht, unterscheidet sich das Durchhaltevermögen des Akkus signifikant. Während ihr das 2D-Indie-Spiel mehrere Stunden am Stück spielen könnt, wird der grafisch aufwendige Triple-A-Titel die Batterie weit schneller leergesaugt haben. Die offiziellen Angaben von Valve versprechen zwischen 2 bis 8 Stunden Spieldauer unter dem vorinstallierten Betriebssystem. Für Valves eigene Test wurden verschiedene Spiele auf 30 FPS limitiert und bei 50 Prozent Helligkeit und Lautstärke auf dem „Steam Deck“ laufen gelassen.

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Die ersten Previews von Cary Golomb (The Phawx) und Gamers Nexus bestätigen Valves Schätzung. Während man mit höchsten Einstellungen und unlimitierter Framerate denn Akku im Spiel „Control“ auch schon nach anderthalb Stunden geleert haben kann, läuft ein ähnlich anspruchsvolles „Forza Horizon 5“ mit optimalen Einstellungen auch 3 bis 4 Stunden lang im Akkubetrieb. Golomb schaffte es mit dem Indie-Titel „Dead Cells“ und ähnlichen Einstellungen wie bei Valves Tests sogar die 8 Stunden zu überschreiten:

Technische Details des „Steam Deck“-Akkus

Der Lithium-Polymer-Akku des „Steam Deck“ besteht aus 2 Zellen, die in einer L-Form angeordnet sind (siehe Bild). Mit 40,04 Wattstunden (Wh) bei 7,7 Volt (V) bietet der Akku eine Kapazität von mindestens 5.200 Milliamperestunden (mAh).

Steam Deck Akku Valve
Innansicht des „Steam Deck“, Akku rot umrandet (Bildquelle: Valve, Bearbeitung: GIGA)

„Steam Deck“-Akku wechseln?

Valve empfiehlt seinen Kunden, das „Steam Deck“ nicht zu öffnen und gibt sogar bei der leichter zu erreichenden SSD an, dass diese „nicht für den Austausch durch den Endnutzer bestimmt“ ist. Wenn ihr das Gerät eigenständig öffnet, geht ihr auch immer das Risiko ein, die Garantie zu verlieren.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Akku bei den Review-Geräten äußerst fest verklebt war. So lobt die Reparatur-Seite iFixit das „Steam Deck“ zwar für seine allgemeinen Reparatureigenschaften, aber gerade der Austausch des Akkus sei unnötig kompliziert – iFixit geht sogar so weit, ihn die „Achillesferse“ des „Steam Deck“ zu nennen. Hier bleibt die Frage offen, ob Valve sich der Kritik annimmt und bei späteren Hardware-Revisionen den Wechsel des Akkus erleichtert.

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