HTC Vive: VR-Brille jetzt vorbestellbar, Lieferung im April, hoher Preis [Update]

Frank Ritter 1

Bei einem Event im Vorfeld des MWC 2016 hat HTC viele neue Details zu seiner VR-Brille Vive bekannt gegeben. Diese bekommt ein paar neue Features und wird bereit im April ausgeliefert – allerdings zu einem deftigen Preis. UPDATE: Die Brille ist jetzt vorbestellbar.

HTC Vive: Introducing the Vive.
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Update: Die Vive ist jetzt auf der HTC-Seite zur Vorbestellung verfügbar, kostet allerdings im deutschsprachigen Raum üppige 960 bis 970 Euro, Mehrwertsteuer inklusive. Die Bestellung kann man über den Vive-Store vornehmen, ausgeliefert wird ab Anfang April.

Original-Meldung vom 21.02.2016:

799 US-Dollar soll die VR-Brille in der Consumer-Variante kosten – noch einmal deutlich mehr als die Oculus Rift mit 599 Dollar. Der Euro-Preis wurde noch nicht bekannt gegeben, wir gehen aber anhand unserer Erfahrung davon aus, dass keineswegs ein regulärer Wechselkurs angelegt wird, sondern europäische Nutzer vielmehr noch etwas mehr draufzahlen müssen. Wen das nicht schreckt: am Montag, den 29.02. ab 10:00 Uhr Eastern Time – 15:00 Uhr unserer Zeit – kann man die Vive auf einer speziellen Seite bei HTC vorbestellen, ausgeliefert werden soll das Kit bereits Anfang April.

Darin sind neben der eigentlichen Brille auch zwei kabellose Controller enthalten, sowie zwei Sensoren, die man in dem Zimmer befestigen muss, in der die Vive betrieben wird. Denn ein Vorteil der von HTC und Valve gemeinsam entwickelten VR-Brille gegenüber dem Gerät der Facebook-Tochter ist, dass man sich relativ frei im Raum bewegen kann und auf diese Weise einen bedeutend höheren Grad der Immersion erreichen kann.

HTC hat gegenüber der letzten Dev-Version Vive Pre noch ein paar kleiner Änderungen bekannt gegeben. Eine ist kosmetischer Natur und betrifft das Branding: die Vive hat jetzt ein neues Logo. Hardware-Updates gibt es aber auch zu vermelden: Neben einem verbesserten Kopfband ist die Vive jetzt auch Telefonie-fähig. Während man also durch virtuelle Welten mäandert, kann man gleichzeitig auch die Mutter anrufen und ihr zum Geburtstag gratulieren, SMS-Nachrichten lesen und sich sogar Kalendereinträge anzeigen lassen. Wie das genau aussieht, ist noch nicht bekannt – ein In-Game-HUD ähnlich wie bei Dead-Space wäre für solche Zwecke natürlich cool.

Zum Start liefern HTC und Valve auch gleich noch zwei VR-Apps mit, den Job Simulator, der an die Küchen-Demo erinnert und Fantastic Contraption, eine Art spielerische Maschinenbau-Anwendung.

Diese zwei Apps zeigen in gewisser Weise auch den Pfad an, den Valve und HTC mit der Vive gehen möchten. Weniger einen der hyperrealistischen Titel für Core-Gamer, hin zu spaßigen Erfahrungen, die die Möglichkeiten von VR ausloten. Entsprechend gibt Cher Wang, die neue Chefin von HTC auch an, VR-Erfahrungen im Bereich Unterhaltung, Shopping, Bildung, Design, Gesundheit und Transport ausloten zu wollen. Dass das Konzept aufgehen kann, aber auch Gefahren birgt, zeigt unser Hands-On mit der Vive von der IFA im vergangenen Jahr.

HTC Vive ausprobiert: Aufsetzen, abtauchen und nur schwer loslassen.

Quelle: HTC Vive Countdown, via Vive Blog

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