Ein Account ist ein Benutzerkonto, mit dem ihr auf einer Internetplattform Zugang zu bestimmten Diensten erhaltet. Was genau das bedeutet und wie ihr einen Account einrichten könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Ihr seid bestimmt schon einmal auf einer Internetseite unterwegs gewesen, bei der ihr zur Erstellung eines Accounts aufgefordert wurdet. Hier erklären wir euch, was genau es damit auf sich hat und wann die Erstellung eines Accounts sinnvoll sein kann – denn manchmal funktioniert's auch ohne!

Ihr könnt beispielsweise die Plattform Instagram auch ohne Anmeldung durchstöbern

Begriffserklärung

Der Begriff „Account“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Konto“, womit meist ein Benutzerkonto gemeint ist. Ein Account ist eine Zugangsberechtigung auf einer Webseite, mit der man bestimmte Dienste Nutzen kann. Ein Beispiel hierfür wäre euer E-Mail-Postfach, auf das ihr nur mit Anmeldung zugreifen könnt. Zu einem Account gehören sogenannte Log-In-Daten, die meist nur aus einem selbst gewählten Benutzernamen und einem Passwort bestehen. Diese Benutzerdaten legt ihr bei der Erstellung des Accounts fest. Erstellt ihr beispielsweise ein Benutzerkonto bei Facebook, können euch andere Nutzer anhand eures Benutzernamens finden und eure Aktivitäten nach verfolgen. Bei der Videoplattform YouTube könnt ihr mit eurem Benutzerkonto andere Nutzer „abonnieren“. Dann bekommt ihr immer eine Benachrichtigung, wenn diese Nutzer neue Videos hochladen. Accounts können gesperrt werden. 

Erstellung eines Accounts – welche Konten sind sinnvoll?

Viele Internetdienste könnt ihr auch ohne Anmeldung nutzen. Allerdings bleiben euch dann oft viele Zusatzdienste vorenthalten. Einige Accounts sind extrem vielseitig. So könnt ihr mit einem Konto auf viele Angebote zugreifen. Ein gutes Beispiel ist hier der Anbieter Google. Mit einem Google-Konto habt ihr Zugriff auf:

Außerdem müsst ihr bei der Einrichtung eines Android-Smartphones ein Google-Konto erstellen, da Android ebenfalls eine Entwicklung von Google ist. Eine detaillierte Anleitung zur kostenlosen Erstellung des Google-Kontos findet ihr hier:

Ein weiteres vielseitiges Konto bietet euch der Internetriese Amazon. Besonders mit dem kostenpflichtigen Prime-Konto könnt ihr viele Zusatzangebote wie den hauseigenen Filmstreaming-Dienst, kostenlosen Versand von Waren oder Twitch Prime nutzen. Andere Accounts bieten euch nicht so viele Funktionen, sind dafür aber nicht weniger nützlich. Mit einem Spotify-Konto könnt ihr beispielsweise unbegrenzt und legal Musik streamen. Wie auch bei anderen Anbietern könnt ihr zwar einen kostenlosen Account anlegen, für die uneingeschränkte und werbefreie Nutzung müsst ihr aber ein Abo abschließen. Dafür könnt ihr euer Spotify-Konto mit Facebook oder Tinder verknüpfen. Dort wird dann geteilt, welche Bands und Lieder ihr gerade am liebsten hört. 

Tipps zur Erstellung

Manchmal müsst ihr eure Accounts nicht einmal selbst erstellen. Bei vielen Firmen ist die Erstellung von E-Mail-Accounts und anderen Zugängen Sache des System-Administrators. Wenn ihr ein Benutzerkonto selbst anlegen müsst, braucht ihr:

  1. Eine E-Mail-Adresse (Mail-Accounts ausgeschlossen): Meistens wird euch zur Verifizierung des neuen Accounts ein Link oder ein Code an diese Adresse geschickt, den ihr dann eingeben müsst. 
  2. Ein sicheres Passwort: Besonders, wenn ihr Zahlungsinformationen oder andere persönliche Informationen hinterlegt, gilt es, ein sicheres Passwort anzulegen (und es auch nicht zu vergessen).
  3. Einen Benutzernamen: Bei vielen Accounts müsst ihr dabei darauf achten, dass dieser nicht bereits vergeben ist. Allerdings solltet ihr euch den Benutzernamen trotzdem merken können. Fällt euch hier nichts ein, könnt ihr einen Nickname-Generator benutzen.

Macht dabei unbedingt einen großen Bogen um dubios wirkende Internetseiten! Ihr solltet nur Accounts erstellen, die ihr auch wirklich braucht. Wenn ihr ein Konto länger nicht benutzt, solltet ihr es löschen. Außerdem müsst ihr bei der Erstellung beachten, welchem Zweck der Account dienen soll. Erstellt ihr einen seriösen Social-Media-Account, den ihr geschäftlich nutzen wollt, solltet ihr auf Namen wie „ErdnussNascher420“ besser verzichten. Bei anderen Accounts, wie beispielsweise sozialen Netzwerken, kann es ratsam sein, nicht euren Klarnamen anzugeben. Besonders dann nicht, wenn ihr eure Profilbesucher im Überblick behalten wollt. Zusätzlich gibt es bei vielen Accounts sogenannte Privatsphäre-Einstellungen, bei denen ihr die Sichtbarkeit eures Profiles bestimmen könnt. Außerdem solltet ihr darauf achten, welche Angaben bei der Erstellung eures Accounts als „verpflichtend“ gekennzeichnet sind – nicht alle Angaben sind unbedingt notwendig. Beachtet auch, ob der Account kostenpflichtig ist. Und zu guter Letzt: Lest die Nutzungsbedingungen (AGB)!

Johannes Repp (jr)
Johannes Repp (jr), GIGA-Experte.

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