Welcher ist der richtige Laptop für mich? Um diese Frage zu beantworten, zeigen wir euch unsere Empfehlungen in verschiedenen Kategorien: Vom günstigen Einsteiger-Laptop bis hin zum Highend-Rechner ist alles dabei. Außerdem erklärt GIGA, worauf ihr beim Laptop-Kauf unbedingt achten solltet.

Die besten Laptops 2021: Alle Modelle im Überblick

GIGA-Preistipp Allround-Laptop Bestes Convertible Highend-Laptop
Modell HP 14s Acer Aspire 5 Microsoft Surface Pro 7 (inkl. Type Cover) Asus ROG Zephyrus G15
Preis (ca.) 530 Euro 750 Euro 1.080 Euro 2.300 Euro
Vorteil Top-Preis Edles Design 2-in-1-Tablet Leistungsstarke Grafikkarte
Nachteil Nur Windows 10 S Kein SD-Kartenleser Wenig Anschlussmöglichkeiten Hoher Preis
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Hinweis: Wenn ihr euch primär für Gaming-Laptops interessiert, schaut euch unsere zugehörige Kaufberatung an: Die besten Gaming-Laptops 2021.

Laptop-Test 2021: So arbeitet es sich am besten

In vielen Bereichen des Lebens wäre ein Laptop gar nicht mehr wegzudenken. Sei es im Büro, in der Uni oder zu Hause. Dabei ist die Bandbreite an Geräten mindestens genauso groß wie ihre Einsatzzwecke. Schnell stellt sich also die Frage: Welcher ist der beste Laptop? Das hängt davon ab, wofür und wie ihr den Laptop nutzen möchtet. Wir stellen daher verschiedene Modelle aus unterschiedlichen Preisbereichen vor, damit ihr bei eurem nächsten Kauf bestens Bescheid wisst. So findet ihr garantiert euren idealen Alltagsbegleiter.

GIGA-Preistipp: HP 14s

HP 14s (14 Zoll)

HP 14s (14 Zoll)

Vorteile

  • Top-Preis
  • Integrierter SD-Kartenleser
  • Großzügiger SSD-Speicher

Nachteile

  • Windows 10 S vorinstalliert (kostenloses Upgrade möglich)
  • Keine beleuchtete Tastatur

Der HP 14s-dq2335ng ist mit knapp über 500 Euro das günstigste Modell auf unserer Liste. Es hat ein mattes Display mit 14 Zoll sowie einen Intel Core i3-1125G4 Prozessor. Es handelt sich dabei um eine Vierkern-CPU, die besonders wenig Energie verbraucht. Dennoch bietet sie genügend Leistung, um sämtliche Office-Arbeiten anstandslos zu erledigen. Ältere oder weniger anspruchsvolle Spiele sollten ebenso kein Problem darstellen.

Neben den verbauten 8 GB Arbeitsspeicher verfügt der Laptop außerdem noch über 512 GB SSD-Speicher. Einziges Manko neben der fehlenden Beleuchtung der Tastatur ist das vorinstallierte Betriebssystem – Windows 10 S. Diese abgespeckte Version von Windows 10 könnt ihr aber glücklicherweise nach wie vor kostenlos auf die reguläre Version upgraden. Wem das zu viel Aufwand sein sollte, kann alternativ auch zum Modell mit 15,6-Zoll-Display sowie 16 GB RAM und besserer Core-i5-CPU greifen, das direkt mit Windows 10 Home geliefert wird.

Display 14 Zoll (Full-HD, entspiegelt)
Prozessor Intel Core i3-1125G4
Grafik Intel UHD Grafik (integriert)
Speicher 512 GB SSD, 8 GB RAM
Konnektivität
  • 1x USB-C 3.2 Gen 1, 2x USB-A 3.2 Gen 1
  • HDMI
  • Kopfhörer/Mikrofon-Kombianschluss
  • Wi-Fi 5, Bluetooth 4.2
  • SD-Kartenleser
Akkulaufzeit bis zu 6 Stunden (41 Wh)
Gewicht 1,46 kg

Allround-Laptop: Acer Aspire 5

Acer Aspire 5 (15,6 Zoll)

Acer Aspire 5 (15,6 Zoll)

Vorteile

  • Edles Design
  • Verhältnismäßig geringes Gewicht
  • Äußerst großzügiger SSD-Speicher
  • Fingerabdrucksensor

Nachteile

  • Kein SD-Kartenleser
  • Ein RAM-Riegel fest verbaut

Der Acer Aspire 5 A515-56-511A  ist unser Allrounder. Die kompakte Bauweise bringt trotz 15,6-Zoll-Display nur knapp 1,7 kg auf die Waage. Die SSD fällt mit einem Terabyte äußerst großzügig aus. Auf ihr sollte mehr als genug Platz für persönliche Dateien, speicherhungrige Anwendungen sowie das eine oder andere Spiel vorhanden sein. Weiterhin befindet sich in dem Gerät ein Intel-Core-i5-1135G7-Prozessor inklusive der integrierten Intel Iris Xe Grafik sowie16 GB Arbeitsspeicher. Einer der RAM-Riegel ist allerdings fest verlötet und kann daher nicht einfach ausgetauscht werden. Dennoch könnt ihr den Arbeitsspeicher aufrüsten und somit theoretisch auf bis zu 40 GB aufrüsten.

Insgesamt ist das Modell hier also um einiges leistungsfähiger als beispielsweise unser GIGA-Preistipp. Gaming ist mit diesem Laptop im schicken Aluminiumgewand daher durchaus möglich. Für die neuesten AAA-Spiele wird es aber vermutlich nicht reichen. Wir haben übrigens ein ähnliches Gerät einer verwandten Produktreihe getestet – dort konnte uns vor allem die Bildqualität sowie der ausdauernde Akku beeindrucken. Was wir sonst noch über das Gerät denken, erfahrt ihr im entsprechenden Test des Acer Swift 3.

Display 15,6 Zoll (Full-HD, entspiegelt)
Prozessor Intel Core i5-1135G7
Grafik Intel Iris Xe Grafik (integriert)
Speicher 1 TB SSD, 16 GB RAM
Konnektivität
  • 1x USB-C 3.2 Gen 1, 2x USB-A 3.2 Gen 1, 1x USB-A 2.0
  • HDMI
  • Kopfhörer/Mikrofon-Kombianschluss
  • Wi-Fi 6, Bluetooth 5, Ethernet
Akkulaufzeit bis zu 8 Stunden (48 Wh)
Gewicht 1,65 kg

Das beste Convertible: Microsoft Surface Pro 7

Microsoft Surface Pro 7 (inkl. Type Cover)

Microsoft Surface Pro 7 (inkl. Type Cover)

Vorteile

  • Als Tablet oder Laptop nutzbar
  • Display mit Touch-Funktion
  • Ideal für unterwegs
  • Extrem geringes Gewicht

Nachteile

  • Verhältnismäßig teuer
  • Wenig Anschlussmöglichkeiten
  • Display nicht entspiegelt

Wer sich nicht zwischen Tablet oder Laptop entscheiden kann, ist beim Microsoft Surface Pro 7 genau richtig. Hier erhaltet ihr ein kompaktes Tablet das gerade mal 776 Gramm wiegt. Bei Bedarf kann das separat erhältliche Type Cover magnetisch am Gerät befestigt werden, was das Tablet somit zu einem nahezu vollwertigen Laptop verwandelt. Beide zusammen bringen aber dennoch nur knapp einen Kilo auf die Waage, was das Surface Pro 7 zu einem ideal Begleiter für unterwegs macht.

Abstriche müsst ihr allerdings in Sachen Anschlussmöglichkeiten machen, da euch hier insgesamt nur 2 USB-Ports zur Verfügung stehen. Ein HDMI-Anschluss fehlt ebenfalls. Dafür wurde dem 2-in-1-Gerät immerhin ein Kartenleser spendiert. Das Microsoft Surface Pro 7 richtet sich mit seiner Ausstattung also primär an all jene, die viel unterwegs arbeiten und keinen schweren Laptop schleppen möchten. Für Gaming oder andere rechenintensive Aufgaben wie Rendering oder Videoschnitt ist das Tablet allerdings weniger geeignet. Das sollte vor einem Kauf also entsprechend berücksichtigt werden.

Display 12,3 Zoll (Full-HD, Touch, nicht entspiegelt)
Prozessor Intel Core i5-1035G4
Grafik Intel Iris Plus Grafik (integriert)
Speicher 256 GB SSD, 8 GB RAM
Konnektivität
  • 1x USB-C, 1x USB-A, 1x Surface Connect, 1x Surface Type Cover Port
  • Kopfhörer/Mikrofon-Kombianschluss
  • Wi-Fi 6, Bluetooth 5
  • SD-Kartenleser
Akkulaufzeit bis zu 10,5 Stunden (46 Wh)
Gewicht 776 g (ohne Type Cover)

Highend-Laptop: Asus ROG Zephyrus G15

Asus ROG Zephyrus G15 (15,6 Zoll)

Asus ROG Zephyrus G15 (15,6 Zoll)

Vorteile

  • Leistungsstarke Grafikkarte mit RTX- und DLSS-Support
  • Kompaktes Design und gute Verarbeitung
  • WiFi 6 bereits unterstützt
  • microSD-Kartenleser

Nachteile

  • Hoher Preis
  • Keine Webcam

Kaum ein Highend-Laptop ist so kompakt, ausdauernd und gleichzeitig derart leistungsstark wie der Asus ROG Zephyrus G15 GA503QM-HQ104R. Das Design kommt im Vergleich zu den anderen in diesem Segment angesiedelten Geräte eher schlicht daher. Dank der schmalen Bildschirmränder könnt ihr das matte 15,6 Zoll große Display außerdem uneingeschränkt genießen. Zusätzlich verfügt das Display bei diesem Modell über eine Bildwiederholrate von 165 Hz, wodurch ein angenehmeres Bild für das menschliche Auge entsteht. Auf eine Webcam wurde allerdings verzichtet.

Die nötige Rechenpower liefern der AMD Ryzen 9 5900HS in Kombination mit der Nvidia GeForce RTX 3060  – ihr profitiert also unter anderem von Raytracing sowie DLSS. Ebenso stehen euch 16 GB DDR4 RAM mit einer Geschwindigkeit von 3.200 MHz zur Verfügung. Schließlich sorgt der Akku mit 90 Wh für die nötige Ausdauer, damit ihr während eurer Arbeit nicht ständig eine Steckdose im Blick haben müsst. Im ausführlichen Test zum kleineren Asus ROG Zephyrus G14  erhaltet ihr noch mehr Infos zum Gerät sowie unsere finale Wertung.

Display 15,6 Zoll (QHD, 165 Hz, Adaptive Sync, entspiegelt)
Prozessor AMD Ryzen 9 5900HS
Grafik Nvidia GeForce RTX 3060
Speicher 1 TB SSD, 16 GB RAM
Konnektivität
  • 2x USB-C 3.2 Gen 2 (inkl. Power Delivery und DisplayPort), 2x USB-A 3.2 Gen 2
  • HDMI
  • Kopfhörer/Mikrofon-Kombianschluss
  • Wi-Fi 6, Bluetooth 5, Ethernet
  • microSD-Kartenleser
Akkulaufzeit bis zu 14 Stunden (90 Wh)
Gewicht 1,90 kg

Die besten Laptops: So haben wir getestet

Auf dem Markt gibt es heutzutage ein riesiges Angebot an Laptop-Modellen: Convertibles – also 2-in-1-Geräte – Ultrabooks oder auch mobile Gaming-Rechner. Wir haben uns vor allem auf Laptops konzentriert, die für Büro, Uni und das tägliche Arbeiten geeignet sind. Gleichzeitig wollten wir unterschiedliche Preissegmente sowie Einsatzbereiche abdecken. Um euch den bestmöglichen Überblick geben zu können, haben wir uns neben unseren eigenen Einschätzungen auch auf Nutzerrezensionen sowie externe Testinstitutionen gestützt.

Laptop kaufen: Worauf muss ich achten?

Laptops: Was man vor dem Kauf wissen sollte

Überlegt euch zunächst, wofür ihr euren Laptop nutzen werdet. Diese technischen Spezifikationen sollte euer Laptop mindestens haben, um halbwegs zukunftssicher zu sein. Je nach Einsatzgebiet können diese aber unterschiedlich ausfallen:

Büro Allrounder Highend
Einsatzgebiet
  • E-Mail
  • Surfen im Internet
  • Office-Programme
  • Gelegenheitsspiele
  • Videoschnitt
  • Gaming (minimale Einstellungen)
Prozessor (CPU)
  • Intel Core i3
  • AMD Ryzen 3
  • Intel Core i5
  • AMD Ryzen 5
  • Intel Core i7 (+ separate Grafikkarte)
  • AMD Ryzen 7 (+ separate Grafikkarte)
Arbeitsspeicher (RAM) 8 GB 8 bis 16 GB 16 GB oder mehr
Speicher 265 GB SSD oder HDD 512 GB SSD 512 GB SSD (+ 1 bis 2 TB HDD)
Anschlüsse  USB-C-Anschluss und mehrere USB-Anschlüsse, ggf. Kopfhöreranschluss, HDMI etc.
Preis bis 500 Euro um 800 Euro ab 1.000 Euro

Wie groß soll das Display sein?

Ungeachtet der ganzen technischen Daten müsst ihr erst mal wissen, wie groß der Bildschirm des Laptops sein soll:

  • Großer Bildschirm: Angenehmeres Arbeiten und Spielen, aber schwerer.
  • Kleiner Bildschirm: Handlicher und mobiler, aber auf Dauer unangenehmeres Arbeiten und Spielen.

Wir empfehlen je nach Einsatzgebiet einen Bildschirm zwischen 14 und 17 Zoll. Wenn ihr unterwegs viel Büroarbeit macht, sind 14 oder 15 Zoll sinnvoll. Wer den Laptop primär als Spielerechner nutzt oder regelmäßig Programme wie Photoshop oder Premiere verwendet, könnte ein Gerät mit 17 Zoll in Erwägung ziehen. Bedenkt aber auch, dass ein Laptop mit 14 Zoll meist deutlich leichter zu handhaben ist – hier müsst ihr also abwägen. Gamer müssen sich zusätzlich Gedanken über die verbaute Grafikkarte machen.

Kleine Laptops sind praktisch, können aber auf Dauer auch anstrengend zum Arbeiten sein. Bild: Karolina Grabowska auf Pixabay
Kleine Laptops sind praktisch, können aber auf Dauer auch anstrengend zum Arbeiten sein. (Bild: Pixabay, Karolina Grabowska)

Außerdem wichtig: Spiegelt das Display?

Laptop-Displays gibt es matt oder spiegelnd. Grundsätzlich sind matte Displays zu bevorzugen, weil sich in ihnen nicht die Umgebung spiegelt, was sehr stören kann. Wenn es aber ein Laptop mit spiegelndem Display sein muss, weil die anderen technischen Daten zusagen, gibt es auch matte Folien, die ihr auf das Laptop-Display kleben könnt. In der Regel funktioniert die Touch-Eingabe (falls vorhanden) danach auch weiterhin. Achtet beim Kauf auf die richtige Größe eures Displays und der Folie (Zoll-Angabe).

Wie groß soll die Festplatte sein?

Für moderne Laptops empfehlen wir auf jeden Fall eine Solid State Disk (SSD) statt einer Hard Drive Disk (HDD) – sie sind deutlich schneller. Ideal ist das M.2-Format mit schnellem PCI-Express-Anschluss. Um später nicht in Speichernot zu geraten, sollte die SSD mindestens 256 GB Speicher fassen. Noch besser sind 512 GB oder gar 1 TB. Eine SSD mit 256 GB tut es notfalls auch, wenn keine Speicher-hungrigen Programme, Spiele oder ähnliche Software installiert werden. Wenn man doch einen Laptop mit 128 GB SSD kauft, sollte man darauf achten, dass man später eine größere SSD einbauen kann, falls nötig.

Unser Video verrät euch die wichtigsten Fakten zu SSDs:

Alles über SSDs – TECHfacts

Welche Anschlüsse sind sinnvoll?

Hat der Laptop genügend Anschlüsse für meine Arbeitsweise? Gibt es moderne USB-C-Anschlüsse oder die älteren USB-A-Anschlüsse? Wird der Laptop per USB-C-Kabel geladen oder mit eigenem Netzteil? Gibt es einen Kartenleser für (micro)SD-Karten? Brauche ich einen HDMI-Anschluss, um das Laptop-Bild schnell auf den Fernseher zu übertragen? Wer während seiner Arbeit viele Peripherie-Geräte an den Rechner anschließt und kaum Anschlüsse hat, muss später auf USB-Adapter oder Dongles ausweichen. Unterwegs macht das nicht besonders viel Spaß.

Wer zu wenig Anschlüsse hat, muss auf Adapter ausweichen. Bild: LYRL Entertainment auf Pixabay
Wer zu wenig Anschlüsse hat, muss auf Adapter ausweichen. (Bild: Pixabay, LYRL Entertainment)

Wie viel Arbeitsspeicher (RAM) benötige ich?

Laptops lassen sich nicht so einfach aufrüsten wie ausgewachsene PCs. Wer zu wenig RAM kauft, kann daran später unter Umständen nichts ändern. Um zukunftssicher zu sein, ist ein Laptop mit aufrüstbarem RAM-Speicher lohnenswert.

Wir empfehlen mindestens 8 GB RAM für neue Laptops. Wer auch Spiele mit maximalen Grafikeinstellungen spielen möchte oder rechenintensive Anwendungen wie Photoshop oder Schnittprogramme nutzt, sollte mindestens 16 GB haben. Für reine Büro-Laptops, die ab und an im Internet surfen, genügen notfalls auch 4 GB. Allerdings ist man damit nicht sonderlich zukunftssicher.

Bild: skeeze auf Pixabay
Im Idealfall könnt ihr den Arbeitsspeicher eures Laptops nachträglich aufrüsten. (Bild: Pixabay, skeeze)

Wie leistungsfähig sollte mein Laptop sein?

Hier geht es um den eingebauten Prozessor (CPU), der die Leistung des Laptops bestimmt. Diese Information ist mitunter etwas versteckt. Schaut euch dann Datenblätter oder herunterladbare PDF-Anleitungen an, um den Prozessor-Typen herauszufinden. Wir empfehlen mindestens einen Intel Core i5-Prozessor oder entsprechend AMD Ryzen 5. Wer mit dem Laptop grafikaufwendige Spiele oder Programme verwendet, sollte lieber eine separate Grafikkarte haben. Ebenfalls wäre ein Intel Core i7 oder AMD Ryzen 7 hier sinnvoller.

Immer mehr neue Geräte sind inzwischen mit AMD-Prozessoren ausgestattet. Die beiden Gegenstücke zu den zuvor genannten Intel-CPUs wären hierbei der AMD Ryzen 5 und der AMD Ryzen 7. Diese verfügen ebenfalls über einen integrierten Grafikchip und überzeugen vor allem durch ihren geringen Energieverbrauch.

Die meisten Laptops haben einen Prozessor von Intel verbaut Bild: Intel / Getty Images – JUN2
Noch haben die meisten Laptops haben einen Prozessor von Intel verbaut. Durch AMD könnte sich das bald ändern. (Bild: Intel | Getty Images, JUN2)

Bedenkt aber auch, dass ein leistungsfähigerer Laptop unter Last mehr Energie verbraucht, was sich auf die Akkulaufzeit auswirkt. Sowohl Intel als auch AMD haben daher spezielle CPU-Reihen im Sortiment die besonders sparsam und auf lange Laufzeiten optimiert sind:

  • Intel U-Series: Geringer Energieverbrauch, relativ gute Leistung.
  • Intel Y-Series: Noch geringerer Energieverbrauch, etwas weniger Leistung bei  Dauerbelastung.
  • AMD U-Series: Geringer Energieverbrauch, relativ gute Leistung.

Ihr erkennt CPUs dieser Reihe anhand deren Bezeichnung. Beispiel: i5-10210U, i7-10510Y oder Ryzen 5 4500U. Dabei steht das U in der Regel für „ultra low power“ und das Y entsprechend für „extremely low power“.

Vor dem Kauf: Reparatur, Aufrüsten und Garantie?

Euer Laptop hat einen Defekt oder eine Komponente soll ersetzt werden? Spätestens dann heißt es Klappe auf und durch. (Bild: Getty Images, Poike)

Zwei wichtige Punkte, die viele beim Kauf eines neuen Laptops oftmals außer Acht lassen: Die Reparierbarkeit sowie die Garantiebedingungen eines Laptops. Geräte dieser Art werden in ihrer Bauweise immer kompakter und oftmals ist die Konsequenz, dass wichtige Komponenten wie der Akku, der Arbeitsspeicher oder die Festplatten zunehmend schwieriger zugänglich sind. Etwaige Reparaturen werden somit immer komplizierter oder für Laien gar unmöglich.

Daher wäre es ratsam, sich vor dem Kauf darüber zu informieren, ob der Laptop fest verbaute oder verlötete Komponenten beinhaltet. Ebenso wichtig ist die Frage, ob er über eine Wartungsklappe verfügt – diese ermöglicht in den meisten Fällen den unkomplizierten Austausch der Festplatte sowie des Arbeitsspeichers. In manchen Fällen kommt aber jede Reparatur zu spät und dann greift im Idealfall die Garantie. Diese gewähren die Hersteller aber unterschiedlich lange. Auch hier solltet ihr euch vorher informieren und bei Bedarf die Garantie vorab verlängern.

Ihr wollt während der Arbeit eine kleine Pause einlegen? Für dies Spiele benötigt ihr garantiert keinen Gaming-Laptop:

Auch wichtig: Gibt es Probleme mit dem ausgewählten Laptop-Modell im Internet?

Wenn ihr euch für einen Laptop entschieden habt, solltet ihr vor dem Kauf im Internet gezielt nach Problemen im Zusammenhang mit diesem Modell suchen. Schaut euch dazu vor allem negative Kundenbewertungen an, sofern vorhanden. Unter Umständen hat genau euer ausgewählter Laptop beispielsweise häufig Probleme mit dem WLAN- oder Bluetooth-Modul – und das wäre sehr ärgerlich. Findet ihr keinerlei große Beanstandungen, ist das ein gutes Zeichen.

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