Google Home Hub: Bilder und technische Daten des Smart-Displays

Stefan Bubeck

Amazons Echo Show bekommt Konkurrenz: Googles erstes Kombigerät aus Smart-Display und intelligentem Lautsprecher ist da. Eine grundlegende Funktion vergleichbarer Wettbewerbsprodukte wurde beim Google Home Hub allerdings mit Absicht weggelassen.

Home Hub vorgestellt: Damit darf Google auch ins Schlafzimmer.

Die Gerätegattung „Smarter Lautsprecher mit Bildschirm“ ist dank Amazon Echo Show, Echo Spot oder dem Lenovo Smart-Display bereits etabliert. Auch der neue Google Home Hub soll in der Wohnung platziert werden und den Alltag erleichtern, etwa indem das Display in der Küche leckere Kochrezepte per Zuruf anzeigt. Fast schon ein Alleinstellungsmerkmal: Beim Home Hub ist keine Kamera verbaut, die dem Nutzer das Gefühl des Beobachtetwerdens vermitteln könnte. So eignet sich das Gadget vielleicht auch für die Nutzung im Schlafzimmer.

Google Home Hub: Smart-Home-Steuerung ja, Video-Telefonate nein

Die fehlende Kamera beim Google Home Hub führt zu seiner größten Einschränkung, denn Video-Telefonate sind mit dem smarten Display nicht möglich. Dafür muss man sich hinsichtlich der Privatsphäre eine Sorge weniger machen: Wo keine Kamera ist, muss man auch keine Linse abkleben.

Die Display-Diagonale des Touchscreens misst 7 Zoll, also vergleichbar mit einem kleinen Tablet. Zudem sind ein Lichtsensor (zur automatischen Anpassung der Display-Helligkeit) und zwei Mikrofone im Bildschirm des Home Hub verbaut. Darunter, beziehungsweise dahinter befindet sich das Gehäuse, in dem ein Lautsprecher integriert ist.

Der Home Hub dient auch als Steuerzentrale für das Smart Home, dabei werden neben den Nest-Geräten (z.B. Nest Hello) auch Produkte von Drittanbietern wie Conrad Connect, Philips Hue, TP-Link oder Smanos unterstützt.

Zu guter Letzt kann man mit dem Google Home Hub natürlich auch Videos angucken, beispielsweise auf Googles eigener Plattform YouTube. Wenn es sein muss, lässt sich das smarte Display auch als digitaler Bilderrahmen nutzen, auf dem dann die Aufnahmen des Sommerurlaubs auf Dauerschleife laufen.

Google Home Hub: Personalisierte Informationen dank Google Assistant

Wie von Google zu erwarten, spielt künstliche Intelligenz und damit der Google Assistant eine gewichtige Rolle. Der Home Hub zeigt dem Besitzer allerlei nützliche Informationen an, etwa Termine im persönlichen Kalender, den Wetterbericht oder die Verkehrssituation auf der Strecke zum Arbeitsplatz. Verschiedene Personen im Haushalt werden anhand ihrer Stimme erkannt, sodass unterschiedliche Infos aufgerufen werden können.

Statt mit Buttons, Schiebereglern oder anderen Hardware-Elementen wird der Home Hub praktisch ausschließlich per Wischgesten oder Sprachsteuerung bedient.

Der mit Android Things betriebene Home Hub erinnert sehr an ein Tablet, kann ein solches aber nicht vollständig ersetzen: Er hat keinen Akku und vor allem lassen sich keine Apps aus dem Play Store installieren.

Google Home Hub: Technische Daten

Display 7 Zoll Display-Diagonale, Touch-Unterstützung
Software Android Things
Konnektivität WLAN 802.11 b/g/n/ac (Wi-Fi 5), dual-band (2.4 GHz, 5.0 GHz); Bluetooth 5.0
Verfügbare Farben Schwarz, Weiß, Pink und Blau
Maße 178,5 × 118 × 67,3 mm
Gewicht 480 Gramm
Sonstiges Zwei Mikrofone, Lichtsensor

Google Home Hub: Preis und Verfügbarkeit

In den USA, Großbritannien und Australien kann der Google Home Hub ab sofort bestellt werden. Der US-Preis beträgt 149 US-Dollar, ausgeliefert wird das smarte Display ab 22. Oktober 2018. Ein Marktstart in Deutschland ist für 2019 geplant, genauere Informationen und der endgültige Preis hierzulande liegen noch nicht vor.

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