Wayback Machine: Internet-Zeitmaschine und Archiv für Webseiten

Martin Maciej

Internetseiten befinden sich in einem stetigen Wandeln. Ob komplette Redesigns eines Seitenlayouts oder Überarbeitungen am Inhalt, die Seiten im Netz sehen in der Regel heute anders aus als noch vor einigen Tagen, Monaten oder Jahren. Wollt ihr sehen, wie bestimmte Webseiten zu einem früheren Zeitpunkt aussahen, könnt ihr einen Blick in die Internet-Zeitmaschine, die „Wayback Machine“ werfen.

Bei der Wayback-Machine handelt es sich um ein Angebot der Organisation „Internet Archive“. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, digitale Inhalte zu sammeln und zu sichern. Unter anderem bietet das „Internet Archive“ auch einen Einblick in eine gigantische Sammlung von alten DOS-Spielen, die im Browser angespielt werden können.

Bilderstrecke: Internet-Zeitreise

Wayback Machine: Großes Internet-Archiv mit Webseiten aus alter Zeit

Aktuell sind bereits über 460 Milliarden Webseiten in der Wayback-Machine erfasst.

  • Wollt ihr sehen, wie eine aktuelle Webseite in der Vergangenheit aussah, fügt einfach die URL in das dafür vorgesehene Feld ein.
  • Alternativ können Webseiten nach Stichwörtern gesucht werden.
  • Nach einem Klick auf „Browse History“ sieht man einen Zeitstrahl.
  • Über diesen Zeitstrahl kann man verschiedene Zeitpunkte auswählen, an denen ein Abbild der entsprechenden Seite erstellt wurde.
  • Klickt auf das jeweilige, blau unterlegte Datum und ihr seht die gewünschte URL, wie sie zum gewählten Zeitpunkt aussah.

Zur Internet-Zeitmaschine *

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19 verrückte Fahrzeuge, von denen du nicht glauben wirst, dass es sie wirklich gibt.

Wayback Machine: So sahen GIGA und Co. in den 90ern aus

Das Projekt der Wayback-Machine wurde 1996 gestartet. Seit 2001 kann jeder Internet-Nutzer auf das Angebot zugreifen. Das Archiv bietet ein umfangreiches Langzeitgedächtnis für Inhalte im Internet. Mit dem Angebot lässt sich überprüfen, wie sich das Erscheinungsbild des Internets in den vergangenen 20 Jahren gewandelt hat. Zudem können hier Webseiten aufgefunden werden, die heutzutage nicht mehr verfügbar sind oder aber ihr könnt Inhalte aufspüren, die mit der Zeit verändert wurden.

Wer einen eigenen Blog oder eine Webseite betreibt und Texte verfasst, kann selbstredend auch auf die archivierten Seiten verlinken, um z. B. einen Nachweis über eine inzwischen gelöschte Aussage zu bringen.

Auch Google bietet eine Möglichkeit, Webseiten aus einem alten Stand abzurufen. Gebt hierfür in der Google-Suche den Begriff „cache:“ vor die eigentliche URL ein, also z. B. „cache:giga.de“ (ohne Anführungszeichen). Im Ergebnis seht ihr eine alte Version der Webseite. Hier kann allerdings kein Zeitraum für die Quelle ausgewählt werden. Zudem ist das Alter der archivierten Seiten nicht mit dem Zeitraum in der Wayback-Machine zu vergleichen.

Wir beantworten euch auch die Frage, wer das Internet erfunden hat.

Bildquelle: Mmaxer, archive.org

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