Die Tester sind sich im Großen und Ganzen einig über Apples neueste Kreation, den verhältnismäßig großen Bügelkopfhörer AirPods Max: Design und Klang überzeugen, doch das mitgelieferte „Case“, das im Netz bereits für einige Parodien herhalten musste, fällt durch: Unpraktisch sei es und werde dem Preis nicht gerecht. Ein Kickstarter-Produkt will jetzt einige Probleme lösen.

 

AirPods Pro

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AirPods Max: Diese Mini-Halterung lädt den großen Kopfhörer

Nahezu jedes neue Apple-Produkt ruft Zubehörhersteller auf den Plan – längst bekannte und große ebenso wie kleine Startups, die aus neuer Hardware des iPhone-Herstellers auch einen eigenen Erfolg ableiten wollten. Passend zu Apples neuen und so gut wie ausverkauften AirPods Max zeigen zwei Produktdesigner aus Heidelberg jetzt ein Dock, das mehr kann, als man auf den ersten Blick erwartet.

Kopfhörerliebhaber greifen gerne zu Halterungen: Diese hier, der „Max Stand“, fällt besonders minimalistisch aus, orientiert sich an Apples Materialwahl und Farben und ist so klein wie möglich – auch auf Kosten der Symmetrie. Apples Kopfhörer lasse sich mit einer Hand auf der Halterung platzieren und wieder herausnehmen, schreiben die Designer. Ein großer Pluspunkt: Mit dem Max Stand lassen sich die AirPods Max auch direkt aufladen.

Der Max Stand bei Kickstarter (Bild: Kickstarter/floating pixels)

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Das sind Apples neue AirPods Max:

AirPods Max: Apples Vorstellungsvideo

Aufladen mit Magnetstecker

Zum Max Stand gehört ein kleiner Lightning-Stecker, den man dauerhaft in den Ladeport der AirPods Max steckt. Über eine magnetische Verbindung zu einem Gegenstück im Ladedock wird Apples Kopfhörer aufgeladen, sobald man ihn in die Halterung packt. Zum Lieferumfang gehört auch ein passendes USB-C-Ladekabel, das ebenfalls an das magnetische Lightning-Endstück andocken kann.

Insgesamt 150.000 Euro wollen die Designer für ihr Produkt sammeln. Rund zwei Monate vor Ende des Crowdfundings fehlen noch rund 120.000 Euro. Wer jetzt unterstützt, bezahlt für Dock, Stecker und Ladekabel mindestens 69 Euro. Im Laden soll das Dock einmal rund 100 Euro kosten. Ausliefern will der Anbieter bei erfolgreichem Funding schon im März.