Die Leaks reißen nicht ab, jetzt gibt's auch handfeste Details zu den Neuerungen des für den Herbst erwarteten watchOS 7 – das nächste, große Systemupdate für die Apple Watch. Es erwarten uns jede Menge Features für die Smartwatch aus Kalifornien und Kinder können sich ganz besonders freuen.

 

Apple Watch 6

Facts 

Update vom 31. März 2020: Die Macher von 9to5Mac haben sich den vorliegenden Code von iOS 14 nochmals angeschaut und erneut Neues gefunden. Befindet sich die Apple Watch im zuvor entdeckten „Kids Mode“, werden die Aktivitätsringe und die damit verbundenen Ziele ganz anders dargestellt. So steht bei den Kindern der Kalorienverbrauch nicht im Fokus.

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Stattdessen zeigt der rote Aktivitätsring die Bewegungszeit zusammen mit der Übungszeit und den Stunden, die mit einer Aktivität im Stehen verbracht wurde. Hintergrund: Ein Bewegungsspiel (beispielsweise 90 Minuten) stellt für Kinder ein gesünderes Ziel dar, als beispielsweise das sture verbrennen von 500 Kalorien – das eigene Körperbild steht so nämlich nicht im Mittelpunkt.

Kurzum: Mit diesem löblichen Ansatz könnte sich die Apple Watch am Ende tatsächlich als die beste Smartwatch für Kinder herausstellen. Apple spricht so eine ganz neue, wachsende Zielgruppe an, die demnächst von ihren Eltern entsprechend ausgestattet werden könnten.

Ursprünglicher Artikel vom 11. März 2020:

Erst kürzlich berichteten wir über eine zukünftige Integration zur Messung der Sauerstoffsättigung im Blut mit der Apple Watch. Nun geben uns die Kollegen von 9to5Mac noch mehr Einblicke in die Zukunft der Smartwatch. Alles anhand und auf Grundlage eines Leaks zu iOS 14wir berichteten.

Kennt ihr schon alle Tipps und Tricks zur Apple Watch? Lieber mal schnell reinschauen:

Tipps für die Apple Watch

Apple Watch: Diese Smartwatch-Features beschert uns watchOS 7

Auf was können wir uns nun also mit watchOS 7 auf der Apple Watch freuen? Die Features lesen sich vielversprechend und bestätigen zum Teil vorherige Vermutungen:

  • Zifferblätter können geteilt werden: Eigens konfigurierte „Watchfaces“ lassen sich dank watchOS 7 mit anderen Apple-Watch-Nutzern teilen.
  • Infograph Pro-Zifferblatt: Eine weitere Abart des schon bekannten Infograph-Zifferblattes. In der Pro-Version enthalten ist ein Tachymeter. Damit kann man die Geschwindigkeit auf der Grundlage der Reisezeit berechnen.
  • Geteilte Alben-Zifferblätter: Mit watchOS 7 lassen sich Watchfaces nicht nur aus Bildern und Alben erstellen, sondern können auch auf geteilten Alben der iCloud-Kontakte basieren.
  • Elternkontrolle: Mit einem iPhone lassen sich mehrere Apple Watches koppeln. Unterschieden wird dann zwischen Haupt- und Zusatzuhren. Dies können beispielsweise die Smartwatches der Kinder sein, die noch über kein eigenes iPhone verfügen.
  • Modus für Kinder: Von Apple „Schooltime“ genannt. Hier können Eltern festlegen, welche Apps während der Schulzeit von den Kindern überhaupt auf der Apple Watch verwendet werden dürfen.
  • Schlafüberwachung: Vielfach heraufbeschworen, soll die Funktion zur Schlafüberwachung in watchOS 7 nun auch tatsächlich kommen. Interessant: Sollte es notwendig sein, kann die Apple Watch wohl vor der Bettruhe noch einen kurzen Ladevorgang empfehlen, damit ihr während der Nacht am Armgelenk nicht der Strom ausgeht.
  • Kontrollzentrum: Dieses erhält neue Bedienelemente für die Schlafüberwachung und die Lärmerkennung.
  • Architektur von Apps: Setzt den Ansatz von watchOS 6 fort – Apps sind keine Anhängsel mehr von iPhone-Apps, sondern echte, eigenständige Anwendungen.

Ob Apple uns damit vielleicht überraschen wird? Wagen wir mal einen Blick:

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Apple Watch 6 zieht Kreise: Neues Design für die Smartwatch?

Apples Pläne zu watchOS 7

Offiziell wird Apple watchOS 7 für die Apple Watch erst auf der WWDC (Apples Entwicklerkonferenz) im Juni vorstellen, mit einem Release für die Kunden kann im September gerechnet werden – mehr oder weniger zeitgleich zusammen mit der neuen Apple Watch Series 6. Allerdings besteht die Gefahr, dass die WWDC aufgrund der weltweiten Coronavirus-Krise abgesagt wird. Eventuell findet sie aber zumindest virtuell als Konferenz im Web statt – wir berichteten.