Nächstes Jahr wird einiges anders, vor allem beim neuen iPhone 14 möchte Apple erstmals auf ein neues Material setzen. Welchen besonderen Stoff wählt der Hersteller und warum eigentlich? Überlegungen zu möglichen Antworten liefert jetzt dieser Artikel.

 

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Noch ist nicht sonderlich viel zum iPhone 14 bekannt – gemeint sind die drei Modelle, die Apple im Herbst 2022 vorstellen wird. Verständlich, aktuell sind die Blicke aufs kommende iPhone 13 gerichtet, im ersten Halbjahr 2022 gibt's dann wohl auch noch ein neues iPhone SE. Doch danach steht Nummer 14 bereit.

iPhone 14 Pro aus Titan: Warum Apples dieses Metall wählt

Aktuell macht ein Bericht die Runde, der sagt nun für das iPhone 14 ein neues Gehäusematerial voraus. Allem Anschein nach wird Apple demnach erstmals eine Titan-Legierung verwenden, zumindest bei den teuren Pro-Modellen (Quelle: JP Morgan Chase via MacRumors). Zudem wäre dann Apples Fertigungspartner Foxconn exklusiver Hersteller des Titan-Rahmens.

Für Apple wäre die Verwendung von Titan innerhalb der iPhone-Reihe eine Premiere. Bisher kommt das Metall nur in einigen Editionsmodellen der Apple Watch Series 6 und bei der Apple Card zum Einsatz – letztere ist hierzulande aber noch immer nicht zu haben, kostenlose Kreditkarten muss man sich woanders besorgen. Ältere Semester werden sich zudem noch an das PowerBook G4 Titanium aus dem Jahr 2001 erinnern, ein revolutionärer Mobilrechner, der erstmals auch ein Breitwand-Display beinhaltete. iPhones hingegen bestehen derzeit entweder aus einem Aluminium- oder einem Edelstahlrahmen.

Doch warum sollte Apple ausgerechnet über 20 Jahre nach dem ersten Powerbook G4, nun sein iPhone mit Titan ausrüsten? Da gibt's einige Pluspunkte, die genannt werden sollten:

  • Es ist widerstandsfähiger gegen Kratzer und steif genug, um Biegungen zu widerstehen.
  • Titan ist genauso stark wie Stahl, dafür aber 45 Prozent leichter.
  • Es ist zudem doppelt so stark wie Aluminium, aber nur 60 Prozent schwerer.
  • Im Vergleich zu anderen Legierungen ist es auch noch korrosionsbeständiger.

Kurzum: Ein iPhone aus einer Titan-Legierung ist hart und leicht – der perfekte Kompromiss.

Dieses Apple-Produkt besteht schon aus Titan, der Entstehungsprozess ist im Video zu sehen – leider noch nicht in Deutschland zu haben:

Das Design der Apple Card

Was wissen wir schon zum iPhone 14?

Etwaige Nachteile, beispielsweise die hohe Empfindsamkeit bei Fingerabdrücken, scheint Apple dagegen aus dem Weg geschafft zu haben. Wozu gibt's denn auch eine gut bezahlte Materialforschung? Eben. Und was wissen wir sonst übers iPhone 14?

Die Notch (Display-Kerbe) möchte Apple gerne beseitigen und gegen ein kleines Loch im Display (Punch-Hole) ersetzen. Ob schon eine Periskop-Kamera zum Einsatz kommt, ist dagegen noch sehr spekulativ. Insider wie Ming-Chi Kuo erwarten dieses Feature nämlich erst fürs Jahr 2023.