Android-Fans müssen jetzt tapfer sein: Der brandneue Prozessor der iPhone-13-Modelle ist in Wirklichkeit sogar noch stärker, als von Apple selbst behauptet. Auch die besten Android-Smartphones kommen da nicht mehr mit.

 
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Prozessor des iPhone 13 schlägt Android-Konkurrenz um Längen

Mit den neuen iPhones hat Apple auch einen neuen Prozessor vorgelegt. Der A15 Bionic ist so leistungsstark, dass sich Apple erneut auf die Schulter klopfen darf. Wie viel besser er sich im Vergleich gibt, hat Apple dabei ebenfalls benannt: Ganze 50 Prozent sollen es sein, die den A15 von anderen Prozessoren unterscheidet. Wie sich nun herausstellt, kann der iPhone-Prozessor sogar noch mehr.

Einer Untersuchung von AnandTech zufolge ist der A15 von Apple gleich 62 Prozent leistungsstärker als die SoCs der Konkurrenz. Zudem soll er so effizient aufgebaut sein, dass der erhöhte Energieverbrauch der besten Prozessor-Kerne im Alltag keine Rolle spielt.

Auch bei der Grafikleistung hat sich Apple selbst übertroffen, meinen die Experten. Diese sei beim A15 nicht weniger als „unschlagbar“, heißt es. Die kontinuierlichen Verbesserungen hätten dazu geführt, dass der Prozessor gerade beim Gaming nun das Maß aller Dinge sei. Ein Vergleich mit Android-Handys sei derzeit schlicht „unfair“, da einfach in unterschiedlichen Ligen gespielt würde (Quelle: AnandTech).

Im Video: So unterscheiden sich die iPhone-13-Modelle.

iPhone 13: So unterscheiden sich die Modelle Abonniere uns
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Starker Apple-Prozessor: Android-Welt bleibt zurück

An der erneut gestiegenen Dominanz Apples dürfte sich zumindest in nächster Zeit nichts ändern. Als heißester Kandidat gilt in der Android-Welt der kommende Qualcomm-Prozessor, der auf die Bezeichnung Snapdragon 895 oder Snapdragon 898 hören soll.

Der High-End-Prozessor für Android-Handys wird allem Anschein nach auf ein neues 4-Nanometer-Verfahren setzen und im Vergleich mit dem Vorgänger um rund 20 Prozent schneller sein. An die Leistung des A15 von Apple wird der Snapdragon 895 / 898 wohl nicht herankommen. Mit einer Vorstellung ist gegen Ende des Jahres zu rechnen.