MacBook Air 2019: Diese unschöne Überraschung spricht für den Vorgänger

Holger Eilhard 2

Anfang Juli präsentierte Apple überraschend eine überarbeitete Variante des MacBook Air und 13-Zoll-MacBook-Pro. Während wir bereits über die positiven Änderungen im Pro-Modell berichteten, gibt es nun weitere Details über die Modifikationen im Air, welche mitunter die Preissenkungen erklären könnten.

MacBook Air (2019): Apple bremst neue SSD ein

Das neue MacBook Air ist in vielen Hinblicken ein Grund zur Freude. Das Modell aus Juli 2019 ist ab sofort mit einem True-Tone-Display und dem neuesten Butterfly-Keyboard ausgestattet. Gleichzeitig kostet das Einstiegsmodell mit 1.249 Euro genau 100 Euro weniger als zuvor.

Wie die Kollegen von Consomac.fr (via 9to5Mac) nun jedoch feststellen mussten, hat Apple diese Preissenkung möglicherweise unter anderem in Form einer geänderten SSD erreicht. Der Disk Speed Test* von Blackmagic Design offenbart, dass der getestete Flashspeicher mit einer Kapazität von 256 GByte nur noch eine Lesegeschwindigkeit von 1,3 GByte/s und eine Schreibgeschwindigkeit von rund 1 GByte/s erreicht.

Liegt die Transferrate beim Schreiben damit etwas höher als beim Modell aus dem Jahr 2018, welches noch auf 900 MByte/s kam, ist ein starker Einbruch bei der Lesegeschwindigkeit zu erkennen. Das Vorjahresmodell mit ebenfalls 256 GByte erreichte hier noch 2 GByte/s und war damit 35 Prozent schneller.

Das neue MacBook Air und MacBook Pro sind ebenfalls in Apples Austauschprogramm für die Schmetterlingstastatur enthalten:

Bilderstrecke starten(10 Bilder)
MacBook & MacBook Pro: So gibts den kostenlosen Tastaturtausch bei Apple

MacBook Air (2019): Günstiger durch langsamere SSD?

Wie erwähnt, könnte Apple sich für den langsameren Flash-Speicher entschlossen haben, um den Preis des MacBook Air senken zu können. Vielen Nutzern des MacBook Air dürften die geringeren Transferraten aber nicht auffallen.

MacBook Air im Apple Store ansehen*

Wie 9to5Mac anmerkt, bedeutet ein 35 Prozent langsamerer Speicher nicht gleichzeitig ein um 35 Prozent langsameres Gesamtsystem. Für die meisten Alltagsaufgaben eines MacBook Air dürften die 1,3 GByte pro Sekunde weiterhin mehr als genug sein. Es ist wahrscheinlicher, dass die Nutzer eher an die Limitierungen der CPU, GPU oder Arbeitsspeichers stoßen, bevor sie an die Performance der SSD bemerken.

Damit wird jedoch ein Angebot zum Vorgängermodell noch interessanter, dass am heutigen am Prime Day gibt.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung