Wer will, kann Raytracing in Spielen auch dann nutzen, wenn er keine RTX-Grafikkarte sein Eigen nennt – das funktioniert schon seit geraumer Zeit. Nun hat Nvidia jedoch ein weiteres Exklusiv-Feature der RTX-Karten für ältere GPU-Modelle freigegeben. Nvidia-Nutzer dürfen sich über eine neue praktische Funktion freuen.

 
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RTX Voice: Nvidia schaltet Geräuschunterdrückung für alte GTX-GPUs frei

Vor rund einem Jahr stellte Nvidia eine erste Version von RTX Voice vor. Das praktische Tool fungiert als ein Geräuschfilter, der störende Hintergrund-Sounds erkennt und diese aus Sprachaufnahmen entfernt – und zwar in Echtzeit! Die Ergebnisse sorgten schon damals für Begeisterung. Selbst große Störquellen wie laufende Staubsauger oder Ventilatoren konnten durch RTX Voice relativ zuverlässig herausgefiltert werden, ohne die Mikrofonaufnahmen zu stark zu verfälschen.

Das Problem: Die Software funktionierte bislang nur im Zusammenspiel mit einer RTX-Grafikkarte. Doch das hat sich nun geändert, wie Tom's Hardware herausgefunden hat. Wer eine GTX-600 oder eine neuere Grafikkarte von Nvidia besitzt und den Treiber 410.18 oder neuer installiert hat, kann sich die Software ebenfalls herunterladen und fortan nutzen. Im Blogeintrag erklärt Nvidia, wie das Tool eingerichtet und in verschiedenen Programme integriert werden kann.

Und was ist sonst noch in der Technik- und Games-Welt passiert? In den GIGA Headlines fassen wir für euch die wichtigsten News der Woche zusammen: 

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Nvidia Broadcast: RTX-Nutzer haben immer noch einen Vorteil

Während sich Nutzer einer etwas älteren GeForce-Grafikkarte über das neue Feature freuen dürften, gibt es weiterhin einige Funktionen, die RTX-Besitzern vorbehalten bleiben. Die umfangreichere „Nvidia Broadcast“-App funktioniert nämlich weiterhin nur mit einer aktuellen RTX-Grafikkarte und bietet neben dem Geräuschfilter für Mikrofon und Lautsprecher noch zusätzliche Features, die sich beim Einsatz einer Webcam bezahlt machen.

Mit Nvidia Broadcast können Nutzer automatisch den Hintergrund weichzeichnen, gegen ein anderes Bild austauschen oder gar komplett verschwinden lassen. Zudem bietet das Programm auch die Funktion „Auto-Bildausschnitt“, welche den Bildausschnitt in Echtzeit anpasst, sodass vorrangig das Gesicht des Nutzers zu sehen ist und im Fokus steht. Wenn ihr euren Kopf bewegt – oder eure Position im Bild ändert – wird der Bildausschnitt entsprechend verschoben.

Was haltet ihr davon, dass Nvidia ein ehemals RTX-exklusives Feature nun auch für ältere GTX-Grafikkarten freigibt? Werdet ihr RTX Voice oder Nvidia Broadcast in Zukunft nutzen? Schreibt es uns in die Kommentare auf Facebook.