Ein niederländischer Hersteller von E-Bikes ruft derzeit mehrere Modelle zurück. Bei elektrischen Damenfahrrädern kann es aufgrund eines Fehlers bei der Produktion zu einem Rahmenbruch kommen – schwere Verletzungen sind nicht auszuschließen. GIGA verrät, was Kunden jetzt machen sollten.

E-Bike-Rückruf: Zwei Sparta-Modelle betroffen

Zwei E-Bikes des Herstellers Sparta sind nicht sicher. Wie der Hersteller selbst auf einer eigens eingerichteten Webseite erläutert, kann es unter Umständen zu einem Bruch des Rahmens kommen. Es sei festgestellt worden, dass „nach langjährigem intensivem Gebrauch“ in vereinzelten Fällen Materialrisse entstehen können. Betroffen sind zwei Modelle, die zwischen November 2012 und Juni 2014 verkauft wurden.

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Konkret handelt es sich um E-Bikes der Reihe Sparta RX und Sparta RXS. Die Tiefeinsteiger für Damen besitzen eine Rahmennummer, über die Kunden selbst feststellen können, ob ihr Modell betroffen ist. Sollte das der Fall sein, dann wird Kunden geraten, das Fahrrad nicht mehr zu benutzen. Stattdessen sollen sie mit einem lokalen Händler der Marke Sparta einen Termin vereinbaren. Zum Händler sollte das E-Bike auch besser geschoben als gefahren werden.

Sparta verspricht einen kostenlosen Austausch der betroffenen Modelle Sparta RX und Sparta RXS. Sollten Kunden nicht sofort einen Termin beim Händler bekommen, dann wird ein Leihrad in Aussicht gestellt. Hier könne es bedingt durch die Corona-Pandemie allerdings auch zu Verzögerungen kommen.

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E-Bike-Rückruf: Rahmennummer online überprüfen

Da nur ein kleiner Teil der RX- und RXS-Reihe von Sparta betroffen ist, sollten Kunden selbst aktiv werden und nach der Rahmennummer auf ihrem E-Bike Ausschau halten. Diese ist mit einem Strichcode versehen und auf der Unterstrebe bei der Pedalachse zu finden – also genau dort, wo der Ständer mit dem Rahmen des Fahrrads verbunden ist. Die Rahmennummer besteht aus zwei Buchstaben und sieben Ziffern. Sie kann auf der Webseite rx-check.de eingegeben und so überprüft werden.