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Tesla abgehängt: Dieser Konzern macht sich auf den Weg zum E-Auto-König

Der Opel-Mutterkonzern Stellantis macht sich mit E-Autos immer mehr einen Namen. (© Stellantis)
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Tesla gilt als Pionier unter den E-Auto-Herstellern. Das rettet den Autohersteller aber nicht davor, dass andere ein besseres Rennen machen. In Europa musste Elon Musk mit seinen Elektroautos zuletzt ziemlich einstecken. Ein noch relativ unbekannter Konzern macht sich inzwischen einen Namen – und will sogar VW vom Thron stoßen.

Neue Nummer 2 für E-Autos: Stellantis lässt Tesla zurück

Im Gegensatz zu Tesla, VW oder Mercedes sagt der Name Stellantis vielen Menschen eher noch wenig. Dabei hat der noch junge Konzern bekannte Marken wie Opel, Fiat oder Peugeot im Angebot. Namen, mit denen man gut aufgestellt ist, ganz vorne mitzuspielen. Gerade erst hat der Stellantis-Konzern Tesla im Rennen um die E-Auto-Krone von Platz 2 verdrängt.

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„Wir kämpfen bei den E-Auto-Verkäufen am europäischen Markt um die Spitzenposition“, so Stellantis-CEO Carlos Tavares während der Präsentation der Halbjahresergebnisse. Dabei kann der Konzernchef Erfolge vermelden: 105.413 reinen Elektroautos haben die Marken von Stellantis in Europa in der ersten Hälfte des Jahres verkauft (Quelle: Automotive News Europe).

Damit sichert man sich Platz 2 hinter VW. Die Wolfsburger kommen auf 116.307 E-Autos. Darunter fallen auch Konzernmarken wie Audi oder Skoda. Nur etwas über 10.000 Einheiten trennen die beiden Erstplatzierten. Die Autohersteller haben zwar mit Einschränkungen und Produktionsunterbrechungen zu kämpfen. Doch gerade die Elektroautos haben bisher vielen die Bilanz gerettet.

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Bei Tesla sieht es in Europa unterdessen ganz anders aus: Im ersten Halbjahr kommt der US-Hersteller laut den Daten von Dataforce nur auf 78.227 Elektroautos. Damit landet der Platzhirsch unter den E-Auto-Bauern deutlich hinter VW und Stellantis.

Es gibt gute Gründe, warum die Hersteller ihre E-Autos gut loswerden:

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Fiat 500 Elektro wird für Stellantis zum Hit

Grund dafür sind letztlich dieselben Einschränkungen, die praktisch alle Hersteller treffen, aber in unterschiedlichem Ausmaß. So habe Tesla Analysten zufolge besonders unter der Schließung seines chinesischen Werks infolge von Lockdowns gelitten. Der Start der deutschen Gigafactory hat sich außerdem mehrfach verzögert, sodass dort noch nicht so effizient und viel gebaut wird wie eigentlich vorgesehen.

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Unterdessen haben VW und Stellantis nicht nur eingesteckt, sondern auch profitiert. Während VW vor allem gewinnbringende, teure Autos gebaut hat, konnte Stellantis im zweiten Quartal das beliebteste E-Auto der Europäer liefern: den Fiat 500 Elektro. Dessen Verkaufszahlen waren im Frühjahr in die Höhe geschossen – unter anderem wegen der besseren Verfügbarkeit. Je mehr die neuen Standorte allerdings hochlaufen, umso stärker dürfte Tesla im Laufe des Jahres zurückkommen.

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