Nicht alle Produkte genießen bei Apple die gleiche Aufmerksamkeit wie das iPhone, denn so einige „Oldtimer“ hätten schon längst ein Update verdient. Doch Apple hat sie vergessen, könnte man meinen. Das letzte Update ist teils Jahre her, Zeit für eine Aktualisierung.

 
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Das iPhone als wichtigstes Produkt bekommt jedes Jahr im Herbst sein wohlverdientes Update. Andere Artikel im reichhaltigen Apple-Portfolio müssen derweil ausharren und warten noch auf eine Frischzellenkur.

Apples vergessene Produkte

Bei den folgenden Produkten müsste Apple also mal wieder nachlegen, finden wir.

  • iPod touch: Apple verkauft noch iPods? Oh ja, als letztes Modell fristet der iPod touch jedoch ein absolutes Nischendasein. Kein Wunder, zuletzt wurde der Multimedia-Player bereits im Frühjahr 2019 aktualisiert. Nichts daran ist wirklich mehr zeitgemäß … Chip, Design, Display, alles so altbacken. Entweder ist Apple so konsequent und beerdigt den iPod touch und damit den iPod an sich für immer oder aber man bringt einen zeitgemäßen Nachfolger mit Vollformatdisplay und aktuellem Chip. Aber darauf können wir wohl noch lange warten.
  • Mac Pro: Immer noch eine Leistungskanone, auch wenn er bereits aus dem Jahr 2019 stammt. Allerdings im Angesicht der zukunftsträchtigeren M1-Macs mit seinen Intel-Prozessoren für viele potentielle Käufer nur noch ein altes Eisen. Glücklicherweise könnten wir noch 2022 einen Nachfolger für den Mac Pro präsentiert bekommen.
  • Magic Mouse 2: Lassen wir mal beiseite, dass Apple der flachen Maus im letzten Jahr neue Farben und ein geflochtenes USB-C zu Lightning-Kabel in die Box legte. Technisch ist das Ding fast sieben Jahre alt. Ist dies schlimm? Ja, denn noch immer müssen wir den kleinen Nager bäuchlings aufladen und können die Maus so im Ladeprozess nicht verwenden. Dies muss korrigiert werden, lieber heute als morgen.

Ernsthaft, Apple? Sieht so durchdachtes Produktdesign aus? Die Magic Mouse sorgt für Kopfzerbrechen:

Apple Magic Mouse ausprobiert
  • Apple Pencil 2: Befindet sich bereits im vierten Jahr, einen Nachfolger hat der Apple Pencil der zweiten Generation aber noch nicht. Braucht es den? Nun ja, zumindest würden wir uns weitere Farben oder zumindest eine schwarze Variante wünschen. Passend zum aktuellen iPad-Design. Ehrlich Apple, diesen Wunsch hättet ihr uns doch längst erfüllen können.
  • Mac mini: Moment, der kleine Mac bekam doch längst den M1-Chip, was macht der hier in der Liste? Konkret geht’s um die „High-End-Version“ mit Intel-Chip, die wird seit Oktober 2018 angeboten. Wobei „High End“ am Ende eigentlich nur noch der maximal zur Verfügung stehende Arbeitsspeicher ist – 64 GB gibt’s auf Wunsch, beim Mac mini mit M1 gibt’s nämlich nur maximal 16 GB. Immerhin, noch dieses Jahr soll es den Nachfolger geben mit M1 Pro beziehungsweise M1 Max, dann klappt es auch wieder mit mehr Speicher.
  • AirPods Pro: Eigentlich seit Oktober 2019 unverändert im Programm, wobei Apple mittlerweile ein Ladecase mit MagSafe-Support beilegt. Doch technisch hat sich nichts geändert. Wirklich schlimm ist dies nicht, denn nach wie vor erfreuen sich die AirPods Pro großer Beliebtheit. Dennoch, 2022 sollen die Nachfolger kommen. Wenn es stimmt, was man so hört, dann verlieren die AirPods Pro 2 ihre kleinen Stummel, werden also noch kompakter.

Weg mit der ollen Apple Watch

  • Apple Watch Series 3: Im Grunde gab es mit der Apple Watch Series 4 bereits den Nachfolger, im Gegensatz zu der behält Apple die Oldtimer-Smartwatch weiterhin im Programm. Empfehlen kann man die aber nicht mehr mit ruhigem Gewissen. Dennoch wünschen wir uns einen „Nachfolger“ im aktuellen Preisbereich. Unser Vorschlag an Apple: Schmeißt die Apple Watch Series 3 endlich raus und setzt an deren Stelle zukünftig eine Apple Watch SE in zweiter Generation, etwas teurer als die 3er, günstiger aber als die aktuelle Apple Watch SE.
  • iMac 27 Zoll: Zwar wurde der große iMac noch im August 2020 aktualisiert, hingegen noch immer nur auf Intel-Basis. Dabei wartet doch jeder auf einen iMac mit großem Bildschirm und Apple-Chip. Im Spätsommer könnte sich der Wunsch erfüllen, dann steht eine Reinkarnation des iMac Pro an, folgerichtig mit Apples M1 Pro beziehungsweise M1 Max.

Kurz und bündig: Bei einigen der genannten Geräte stehen die Nachfolger schon in den Startlöchern, bei anderen Exemplaren wiederum steht deren Zukunft noch in Apples Sternen. Zeit für eine klare Positionierung, frei nach dem Motto: Braucht ihr das noch oder kann das weg?