Unumstritten der schnellste Apple-Rechner am Markt – der Mac Pro in seinem Tower-Gehäuse aus Aluminium bietet nicht nur die meisten Erweiterungsoptionen, sondern ebenso die höchste Rechenkraft im Portfolio des kalifornischen Herstellers. Zwar erbte er sein Äußeres noch vom letzten Power Mac G5, sein Innenleben indes basiert auf einer zeitgemäßen Architektur, die bis zu zwei Intel Xeon Prozessoren mit bis zu 12 Kernen unterstützt.

Des Weiteren kann der Anwender (auch selbständig) den Rechenknecht mit bis zu vier Festplatten beziehungsweise SSD-Laufwerken ausrüsten und bis zu vier PCI-Express-Erweiterungskarten installieren. Eine Option, die kein anderes Modell von Apple bietet. So lassen sich ohne Probleme auch mehrere, leistungsfähige Grafikkarten für Multi-Bildschirmlösungen verwenden. Wer möchte wählt zum standardmäßigen SuperDrive noch ein zweites, optisches Laufwerk hinzu – ebenso ein Novum innerhalb der Mac-Armada.

Auch anschlusstechnisch zeigt sich der Mac Pro von seiner erweiterungsfreudigen Seite: 4x FireWire 800, 5x USB 2.0, TOSLINK, 2x Gigabit-Ethernet und selbstverständlich schnelles WLAN (802.11n) und Bluetooth nennt er sein Eigen. Nur den neuen Thunderbolt-Anschluss vermissen die Kunden beim derzeitigen Modell. In der Serienausstattung wird der Mac Pro noch mit der kabelgebundenen Apple Tastatur und der drahtlosen Magic Mouse ausgeliefert, auf Wunsch sind aber auch Konfigurationen mit Apples Wireless Keyboard und dem Magic Trackpad möglich.

Äquivalent zum Mac mini ist auch der Mac Pro in einer Servervariante bestellbar: Mit an Bord eine Mac OS X Serverlizenz mit einer unbegrenzten Anzahl an Clients und statt des SuperDrives finden sich ab Werk schon zwei Festplatten im Gehäuse. Verständlich: Der Mac Pro ist mit einem Einstandspreis von weit über 2000 Euro kein Schnäppchen, vielmehr eine lohnende Investition für rein professionelle Kunden.

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