EDV-Kenntnisse sind inzwischen bei den verschiedensten Berufen erwünscht und werden als Anforderung bei zahlreichen Stellenausschreibungen genannt. Viele Bewerber wissen allerdings nicht so recht, was sich dahinter genau verbirgt. Wir erklären euch im Ratgeber anhand von Beispielen, was die EDV-Kenntnisse im Lebenslauf wirklich bedeuten.

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EDV ist eine Abkürzung und steht für Elektronische Datenverarbeitung. Die Bezeichnung ist eigentlich schon ein wenig älter und wurde früher für die Verwaltung und Bedienung von elektronischen Datenbanken und Computersystemen verwendet. Heute wird stattdessen sehr oft der Begriff PC-Kenntnisse oder Erfahrung im Umgang mit Computern verwendet. Das ist natürlich ein sehr weites Feld und umfasst zahlreiche Fähigkeiten - von grundlegenden Kenntnissen in Word und Excel bis zur Bedienung von komplizierter Spezialsoftware.

EDV Kenntnisse Artikelbild

Was sind EDV-Kenntnisse im Lebenslauf?

EDV-Kenntnisse sind Fähigkeiten im Umgang mit bestimmten Computerprogrammen und Software. Dazu zählen unter anderem:

  • Büroanwendungen wie das Microsoft-Office-Paket (Word, Excel, PowerPoint etc.)
  • Programmiersprachen
  • Datenbanken
  • Betriebssysteme
  • Programme zur Grafikbearbeitung (z.B. Adobe Photoshop)

Abhängig davon, wo ihr euch bewerbt, werden unterschiedliche PC- oder EDV-Kenntnisse von euch erwartet. In vielen Fällen steht dann auch noch konkret, in welchen Bereichen ihr euch auskennen sollt. In zahlreichen Unternehmen, gerade im Online-Business oder bei Stellenausschreibungen für Entwickler oder Programmierer wird auch überhaupt nicht mehr von EDV-Kenntnissen gesprochen, da das viel zu allgemein wäre. Stattdessen findet ihr in der Jobbeschreibung meistens detailliert aufgelistet, was ihr beherrschen solltet, z.B. welche Programmiersprache, welche Tools oder welche Content-Management-Systeme.

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So gebt ihr EDV- und PC-Kenntnisse im Lebenslauf an

Im Lebenslauf solltet für den Personalchef schnell erkennbar sein, über welche EDV-Kenntnisse ihr genau verfügt. Dadurch wird deutlich, was ihr zu bieten habt - das kann sich als Vorteil gegenüber anderen Bewerbern erweisen.

  • Zunächst einmal sollten eure EDV-Kenntnisse eine eigene Rubrik im Lebenslauf erhalten, um sie besser von den anderen Skills abzugrenzen.
  • Anschließend unterteilt ihr die Kenntnisse in Gruppen, z.B. Betriebssysteme, Programmiersprachen, Büroanwendungen, Datenbanken oder Grafikbearbeitung. Damit wird die Bewerbung ebenfalls übersichtlicher.
  • Um klar zu machen, dass ihr genau der richtige Kandidat seid, solltet ihr zuerst die Kenntnisse angeben, die auch vom Arbeitgeber in der Stellenanzeige gesucht werden.
Wichtig: Gebt nur solche Qualifikationen an, die ihr auch tatsächlich besitzt. Ihr wollt ganz bestimmt nicht in die Lage geraten, eine Präsentation für den Chef erstellen zu müssen, nur um dann zuzugeben, dass eure PowerPoint-Kenntnisse dann doch nicht so toll sind. Daher gilt: Seid ehrlich. Wenn ihr das Gefühl habt, ihr müsst unbedingt etwas angeben, habt aber nur sehr wenig Ahnung von dem Bereich, schreibt zumindest Grundkenntnisse in die Bewerbung.
  • Bei der Einstufung eurer Kenntnisse solltet ihr ebenfalls ehrlich sein. Wenn ihr z.B. mit dem Programm Microsoft Access komplette Datenbanken inklusive Abfragen und Makros erstellt habt, könnt ihr von Expertenwissen reden. Habt ihr hingegen nur Eingaben in einer bereits vorhandenen Datenbank gemacht, entspricht das Grundkenntnissen in dem Bereich.
  • Bedenkt, dass euer eigenes Urteil nicht alles ist. Sofern ihr EDV-Fortbildungen vorweisen könnt, solltet ihr diese unbedingt immer erwähnen und auch die entsprechenden Zertifikate beifügen.
  • Je nach den Anforderungen der neuen Stelle, könnt ihr bei der Bewerbung noch genauere Angaben zu den geforderten Kenntnissen machen. Anstatt nur von Photoshop-Kenntnissen zu sprechen, könnt ihr beispielsweise angeben, dass ihr mit Photoshop bereits seit fünf Jahren arbeitet und euch dabei auch mit Retusche und Masken gut auskennt, weil ihr damit täglich zu tun hattet.

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