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Fake-SMS & Phishing-Nachrichten melden: Das sollte man tun

© Getty Images / Flojate

Immer wieder nutzen Spammer und Betrüger SMS, um störende Werbung oder gefährliche Nachrichten zu verschicken. Hat man eine verdächtige Nachricht erhalten, kann man die SMS melden. Wo geht das am besten?

 
Phishing: Was ist das? Angriffe erkennen und abwehren
Facts 

Bei wem man eine SMS meldet, hängt vom Inhalt ab. Je nachdem, ob es sich „nur“ um nervige Werbung oder aber um Fake-SMS mit Phishing-Absichten handelt, wendet man sich also an eine andere Stelle. Telekom-Kunden mit einem iPhone bekommen Ende 2023 eine komfortable Option, Spam-SMS zu melden.

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Gefährliche Fake-SMS bei der Polizei melden

Ganz gleich, von wem die SMS kommt: Ist der Absender unbekannt oder kommt einem der Inhalt seltsam vor, sollte man keinen Links folgen und auch nicht zurückrufen. Durch das bloße Lesen der Nachricht besteht keine Gefahr, sobald man aber darauf eingeht, kann es gefährlich und teuer werden. So kann man Fake-SMS melden:

  • Habt ihr eine SMS im Namen von DHL, Amazon, dem Finanzamt oder einem anderen bekannten Unternehmen oder einer Organisation erhalten, könnt ihr den jeweiligen Kunden-Service kontaktieren. Nutzt dafür nicht die Nummer aus der SMS, sondern die bekannten Hotline-Nummern oder anderen offiziellen Kontaktwege.
  • So könnt ihr sicherstellen, ob es sich um eine echte Nachricht handelt oder ob hier Betrüger einen bekannten Namen missbrauchen. Meldet ihr die SMS dem bekannten Unternehmen, könnt ihr dabei helfen, dass die Betrugsversuche eingedämmt werden. Der Kunden-Service kann zum Beispiel andere Nutzer über soziale Kanäle auf aktuelle Betrugsversuche aufmerksam machen.
  • Stellt sich heraus, dass es sich um eine Fake-SMS handelt, wendet euch an die Polizei. Das gilt vor allem dann, wenn ihr bereits auf den Betrug hereingefallen seid und euch zum Beispiel bei einer Phishing-Seite eingeloggt oder Kreditkartendaten auf einer Fake-Seite eingegeben habt.
  • Bei der Polizei könnt ihr auch online eine Anzeige stellen.
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Hinweis: Seid ihr Links aus Fake-SMS gefolgt, solltet ihr die Nachrichten nicht nur melden, sondern auch Maßnahmen treffen, um euch, eure Daten und euer Bankkonto zu schützen. Was genau zu tun ist, erfahrt ihr in unserem Ratgeber: Fake-SMS geöffnet – was tun?
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Um euch zukünftig vor unerwünschten Nachrichten zu schützen, könnt ihr den Empfang von SMS für bestimmte Nutzer blockieren.

Verdächtige SMS an Telekom melden: So geht es (für iPhone-Nutzer)

Wer ein iPhone nutzt und gleichzeitig einen Mobilfunkvertrag bei der Telekom hat, bekommt ab Dezember 2023 eine einfache Möglichkeit, verdächtige Nachrichten zu melden. Das betrifft zum Beispiel die lästige „Hallo Mama/Papa“-Masche. Mit dem Update auf iOS 17.2 wird ein Button eingeführt, der direkt unter solchen Nachrichten eingeblendet wird. Betätigt man den Button, wird die Nachricht direkt gelöscht. Gleichzeitig wird die Spam-SMS im Hintergrund an ein Sicherheits-Team weitergeleitet. Bei iMessage-Nachrichten kümmert sich ein Apple-Team darum, bei normalen SMS Verantwortliche von Telekom. Das „Fraud & Abuse“-Management soll mit den eingehenden Mitteilungen Nachrichten dieser Art zukünftig besser erkennen und im Voraus herausfiltern können. Android-Nutzer müssen etwas aktiver werden. Um solche SMS zu melden, können sie an die Nummer 7726 weitergeleitet werden.

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Lästige Werbe-SMS melden

Bekommt ihr ungewollt Werbung per SMS auf euer Smartphone, bringt es nicht viel, sich bei der Polizei zu melden. Für Werbe-SMS ist die Bundesnetzagentur zuständig. Dort könnt ihr euch wegen der Werbebelästigung beschweren.

Die Bundesnetzagentur kann gegen die Werbebetreiber vorgehen und die Unternehmen zum Beispiel abmahnen oder drastischere Strafen verhängen. Eine Beschwerde ist direkt online über ein entsprechendes Formular möglich. Das ist sowohl für SMS-Nachrichten als auch für Werbung per WhatsApp und andere Messenger-Dienste vorgesehen.

An anderer Stelle erklären wir euch, wo ihr E-Mail-Spam melden könnt.

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