Apple will Amazon Prime mit einer Medien-Flatrate Konkurrenz machen

Florian Matthey 3

Apple kauft fleißig eine Fernsehserie nach der anderen ein – selbst mit Star-Talkerin Oprah Winfrey wird es eine Apple-Sendung geben. Doch will Apple auch solche Programme tatsächlich als Teil von Apple Music anbieten? Jüngsten Meldungen zufolge hat das Unternehmen ganz andere Pläne.

Apple will Amazon Prime mit einer Medien-Flatrate Konkurrenz machen
Bildquelle: Pexels/Pixabay.

Apple plant „Prime“-ähnliches All-Inclusive-Angebot

Apple plant offenbar nicht, neben Apple Music auch noch Abonnement-Angebote für Fernsehserien und digitale Zeitschriften einzuführen. Stattdessen soll es von Apple eine Art „Medien-Flatrate“ geben, die neben Musik auch die weiteren Angebote umfasst – und sogar den iCloud-Speicher. Letztendlich könnte Apple damit eine ähnliche Strategie verfolgen, wie Amazon es mit seinem „Prime“-Angebot macht.

Bisher lässt sich das Apple-Angebot an Fernsehserien noch als „Experiment“ bezeichnen – das Unternehmen hat die Serien „Planet of the Apps“ und „Carpool Karaoke“ einfach bei Apple Music veröffentlicht – ein Angebot, dessen Fokus ja eigentlich nicht der große Bildschirm im Wohnzimmer ist.

In jüngerer Vergangenheit hat sich Apple die Rechte an zahlreichen weiteren TV-Produktionen gesichert; unter anderem – wie gesagt – auch mit Oprah Winfrey. Dafür wird das Unternehmen sicherlich eine andere Plattform brauchen als eine „Abteilung“ bei Apple Music.

Bei Apples Serie „Carpool Karaoke“ waren unter anderem auch Stars von „Game of Throne“ dabei, wie ihr hier im Video seht:

„Carpool Karaoke“: Trailer mit „Game of Thrones“-Stars.

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Apples Medien-Flatrate: Auch Zeitschriften wären dabei

Neben Spekulationen um einen TV-Streaming-Dienst kamen im Frühjahr auch Gerüchte um einen Apple-Dienst für digitale Zeitschriften auf: Immerhin hat Apple mit Texture einen Dienst übernommen, der amerikanischen Kunden ein eben solches Angebot macht. Seinerzeit stellte sich die Frage, ob sich mit E-Zeitschriften tatsächlich Geld verdienen lässt – als Teil eines größeren Medienangebots hätte der Dienst aber vielleicht eher eine Daseinsberechtigung.

Quelle: The Information via The Verge, 9to5Mac

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