Google: Das neue Logo – Vorher-Nacher-Vergleich

Robert Schanze 7

Der fast 17 Jahre alte Konzern Google hat sein Logo geändert, das nun optisch besser zur modernen Benutzeroberfläche von Android 6.0 Marshmallow passen soll. Doch im neuen Google-Logo steckt mehr als man denkt. Alle Infos zum neuen Google-Logo mit Vorher-Nacher-Vergleich gibt es hier.

Google-Logos im Vergleich.
Am 1. September 2015 hat Google sein neu überarbeitetes Logo veröffentlicht, welches das alte Logo aus dem Jahr 2013 ersetzt. Die Besonderheiten des neuen Logos im Vergleich zum Vorgänger findet ihr hier.

Tipp: Wer sich zur Geschichte und Evolution des Google-Logos interessiert, schaut hier vorbei: Geschichte des Google Logos: Ein weltweites Release-Doodle zum neuen Google-Look.

Google: Das neue Logo – Vorher-Nacher-Vergleich

Das neue Google-Logo zeigt im Vorher-Nacher-Vergleich folgende Eigenschaften:

  1. Zunächst fällt auf, dass das neue Logo nun deutlich präsenter wirkt, was dadurch kommt, dass die neue Schriftart quasi in Fett-Schrift gedruckt ist. Aber das allein ist nicht der einzige Unterschied. Einen viel Bedeutenderen sieht man erst auf den zweiten Blick.
  2. Denn dem neuen Logo fehlt etwas, dass die vorherigen Logos hatten: Die Serife. Mit Serifen einer Schriftart sind die feinen Linien gemeint, die einen Buchstabenstrich am Ende quer zu seiner eigentlichen Richtung abschließen. Diese sind beim neuen Google-Logo nicht mehr vorhanden, die Schriftart ist sans-serif, also ohne Serife.
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Google auf Deutsch umstellen - so wird's gemacht.

Vorher-Nachher-Vergleich: Warum hat Google sein Logo geändert?

Unternehmen ändern Logos aus verschiedenen Gründen: Weil das Logo der modernen Zeit angepasst werden soll, ist oft ein wichtiger Faktor. Und im Fall von Google soll das Logo im Vergleich auch besser zur neuen und modernen Benutzeroberfläche seines neuen Smartphone-Betriebssystems Android 6.0 Marshmallow passen. Allerdings ist das nicht der einzige Grund.

Wie oben erwähnt hat Google die Serifen entfernt. Dieser Schritt ist deshalb interessant, da eine Faustregel für Typografie-Anfänger besagt, dass Serif-Schriftarten besser zu lesen sind. Allerdings gibt es Ausnahmen: So können Serifen-lose Schriftarten für Bildschirme mit kleineren Auflösungen eine bessere Lesbarkeit aufweisen als solche mit Serifen.

Google hat sein Logo also auch aus funktionalen Gründen geändert, damit es auch auf Smartphones beziehungsweise Smartwatches mit kleineren Bildschirmen und Auflösungen noch gut erkennbar ist. Darauf spielt der Konzern im folgenden Satz seines Blogposts an:

„Today we’re introducing a new logo and identity family that reflects this reality and shows you when the Google magic is working for you, even on the tiniest screens.“

Es geht aber noch funktionaler: Die Google-Animation des Logos zeigt zudem die weiteren Nutzungsmöglichkeiten des Dienstes: Die Google-Buchstaben verwandeln sich in vier springende Punkte, die dann etwa zu einem Mikrofon-Logo oder einer Wave-Form werden, um die Sprachsteuerung zu symbolisieren. Das Logo soll zukünftig in sämtliche Google-Produkte integriert werden und wird demnach deutlich mehr funktionalen Charakter haben als bisher.

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