Datenschutz gefährdet? Apple speichert iCloud-Daten bei Google

Florian Matthey 3

Apple betont gerne, dass das Unternehmen mit Hardware Geld verdiene – und, anders als Google, nicht mit den Daten der Benutzer. Jetzt hat Apple jedoch eingeräumt, iCloud-Benutzerdaten auch auf Google-Servern zu speichern.

Apple speichert iCloud-Daten bei Amazon und Google

Apple speichert Daten von iCloud-Benutzern nicht nur auf eigenen Servern und solchen von Amazons Dienst S3 ab – sondern auch auf Google-Servern. Aus dem iOS-Sicherheits-Handbuch geht hervor, dass Apple neben Amazon S3 nicht mehr auf Microsoft Azure, sondern stattdessen auf Googles Cloud-Angebot setzt.

Google kann iCloud-Daten nicht auslesen

Das bedeutet allerdings nicht, dass Apple iCloud-Benutzerdaten an Google verkauft – oder dass Google die iCloud-Benutzerdaten überhaupt verwenden kann. Apple speichert die Daten auf den Google-Servern ausschließlich verschlüsselt ab. Der Schlüssel zu diesen Dateien wird separat als Teil der Accountdaten von Apple gespeichert.

Google kann iCloud-Daten daher nicht einsehen und nicht einmal erkennen, zu welchem Benutzer die verschlüsselten Daten gehören. Wer Apple also grundsätzlich eher als Google in Sachen Datenschutz vertraut, muss sich wegen der Kooperation zwischen den beiden Unternehmen keine Sorgen machen.

Quelle: Apple via CNBC, 9to5Mac

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