DNS-Server ändern (Windows & Fritzbox) – so geht's

Robert Schanze

Jeder gewöhnliche Computer und Router nutzt einen DNS-Server, um Webseiten anzeigen zu können. Wir zeigen, wie ihr den DNS-Server in Windows und in eurem Fritzbox-Router ändern könnt.

Es können sich Geschwindigkeitsvorteile ergeben, wenn ihr den DNS-Server beispielsweise auf den Google DNS-Server ändert. Das kann auch helfen, wenn das Internet nicht mehr geht. Was das für Auswirkungen auf Privatsphäre und Datenschutz hat, lest ihr weiter unten.

Wenn ihr euren DNS-Server beispielsweise auf den von Google ändert wollt, haben wir hier die zugehörigen Server-Informationen.

Google DNS-Server: IP-Adresse

IP-Adressen für IPv4:
Bevorzugter DNS-Server: 8.8.8.8
Alternativer DNS-Sever: 8.8.4.4

DNS-Server ändern: Windows

  1. Klickt unter rechts in der Taskleiste mit der rechten Maustaste auf das Symbol der Internet- und Netzwerkverbindung.
  2. Wählt Netzwerk- und Freigabecenter öffnen aus.
  3. Klickt nun rechts im Fenster auf das Netzwerk, mit dem ihr mit dem Internet verbunden seid (blauer Schriftzug) und klickt im neuen Fenster auf den Button Eigenschaften.

  4. Hinweis: Wenn ihr nicht das Bild im oberen Screenshot seht, drückt alternativ die Tastenkombination Windows + R, gebt ncpa.cpl ein und bestätigt. Klickt mit der rechten Maustaste auf euren Netzwerkadapter und wählt Eigenschaften aus.
  5. Klickt in der Liste doppelt auf den Eintrag Internetprotokoll > Version 4 (TVP/IPv4).
  6. Wählt unten die Option aus Folgende DNS-Serveradressen verwenden.
  7. Gebt dann die oberen Google-Adressen ein. Klickt bei allen geöffneten Fenstern auf OK.
  8. Unter Umständen müsst ihr das Ganze für den Listeneintrag Version 6 (TVP/IPv6) wiederholen.

Wenn ihr wollt, könnt ihr den DNS-Server alternativ auch direkt in der Fritzbox ändern.

DNS-Server ändern: Fritzbox

  1. Öffnet die Benutzeroberfläche der Fritzbox in eurem Browser.
  2. Wählt links den Menüpunkt Internet > Zugangsdaten aus und klickt auf den Tab DNS-Server.
  3. Wählt die Option Andere DSSv4-Server verwenden und gebt beispielsweise die IP-Adressen des Google DNS-Servers ein.
  4. Bestätigt mit Übernehmen.
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Privatsphäre bei anderem DNS-Dienst

Wenn ihr einen anderen DNS-Server einstellt, kann dieser Anbieter sehen, welche Webseiten ihr besucht. Informationen über hoch- oder heruntergeladene Dateien sollen nicht verfolgt werden. Uns ist aber nicht bekannt, ob Google diese Daten überhaupt benutzt. Es ist jedoch recht wahrscheinlich. Bei Computern, die sensible Daten enthalten und verwalten, solltet ihr generell einen DNS-Server eures Vertrauens wählen.

Was haltet ihr von der Namensänderung von Windows 9 auf Windows 10?

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