Neben bizarren Geister-Schlamm-Monstern und einem Baby in einem Kasten ist Death Stranding auch ein Spiel über Straßen und Brücken. Was logisch ist – heißt der Hauptcharakter immerhin Sam Porter Bridges und arbeitet als Mitglied der Bridges-Zusteller, wobei er zuweilen auch mit seiner Mutter Bridget redet. Na ja! Brücken sind jedenfalls wichtig in Death Stranding – was viele Spieler toll finden.

 

Death Stranding

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Wenn ihr glaubt, Death Stranding sei ein Spiel mit einer abgefahrenen Science-Fiction-Story, liegt ihr natürlich goldrichtig. Das ist aber nicht alles: Schaut ihr euch in den Fan-Foren auf Reddit und Co. um, so fällt auf, dass Hideo Kojimas neuer Meisterstreich auch ein Spiel über Straßen ist. Und Brücken. Und über das Bauen von Straßen und Brücken. Manche Spieler wollen tatsächlich gar nichts anderes mehr im Spiel machen, als Straßen zu bauen – und sie werden als Helden gefeiert:

Death Strandings Multiplayer: Spieler helfen Spielern

Natürlich ist es nicht allein die harte Arbeit, die etliche Zusteller von der Story im Spiel ablenkt – es ist vor allem der Dank der Community. Death Strandings Gameplay fokussiert sich unter anderem auch auf den asynchronen Multiplayer, über den Strukturen wie Leitern, Seile, Brücken, Straßen und Gebäude zwischen den Welten der Spieler geteilt werden. Und da es Sam Porter Bridges hauptsächliche Aufgabe ist, durch das unwegsame Gelände in Death Stranding zu wandern, ist jede Brücke und jede Straße eine Art kleines Heiligtum.

Arbeitet die Community Hand in Hand zusammen, kann sie sogar eine Schnellstraße von Beginn bis Ende der Map bauen – was allein kaum möglich wäre, da es viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Der Grind ist real, aber die Dank der Spieler ebenso:

After I got the Bridge truck, I was determined to rebuild roads. Eighteen roads & 55,500 materials later, I feel accomplished. I may not get likes for the other things I lay down, but hopefully these roads are appreciated by some. from DeathStranding

„Nachdem ich den Bridge-LKW bekommen habe, war ich festentschlossen, Straßen wiederaufzubauen. 18 Straßen und 55,500 Materialien später fühle ich mich, als hätte ich es geschafft. Ich bekomme vielleicht keine Likes für das, was ich sonst gebaut habe, aber hoffentlich werden manche meine Straßen zu schätzen wissen.“

Brücken- und Straßenbauer werden in den Foren als Helden gefeiert, wenngleich das Server-System des Multiplayers verhindert, dass jeder jede Struktur sehen kann. Bei all den Spielern wäre das wohl auch keine sehr gut Idee gewesen. Reddit-User MattySlasher schrieb unter den Post: „Das ist toll. Ich liebe es, wie das Spiel uns dazu bringt, jedem anderen helfen zu wollen. Das absolut fantastisch. Hideos Spiel macht genau das, was es sollte, lol.“

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Harte Arbeit wird in Death Stranding belohnt: Ob nun mit etlichen Likes von anderen Spielern, die euch aufleveln lassen oder mit dem Wissen, dass ihr anderen geholfen habt. Im Spiel gilt es, ein dystopisches Amerika wiederzuverbinden – verbunden werden aber auch jene Fans des Spiels, die das Gameplay genießen können.