Wer sich ein E-Auto zulegt, kann derzeit, wie es scheint, nichts falschmachen: Vom Staat gibts aktuell einen stattlichen Zuschuss, und auch die Versicherung ist offenbar ein großer Vorteil. Das rechnet jetzt ein großes Vergleichsportal vor. 

Kfz-Versicherung: E-Autos haben die Nase vorn

Neben der Prämie von bis zu 9.000 Euro beim Kauf eines E-Autos ist offenbar auch die Versicherung für das Kfz ein Grund, über die Anschaffung eines Elektroautos nachzudenken: „Deutlich billiger“ als bei Verbrennern sei nämlich die Versicherung, berichtete kürzlich der Spiegel. Das gelte vor allem für Kaskoversicherungen, schreibt das Portal.

Zugrunde liegen diesen Daten vom Vergleichsportal Verivox, das sich für sechs E-Autos Vollkasko-Versicherungsprämien genauer angesehen und diese mit Prämien für vergleichbare Autos mit Verbrennungsmotoren verglichen hat. Wie viel günstiger E-Autos sein können, zeigt das Portal am Beispiel des BMW i3: Während die Vollkaskoversicherung für das E-Auto mit 125 kW (umgerechnet 170 PS) ab 688 Euro zu haben ist, kostet sie beim BMW 118 mit 104 kW Leistung (umgerechnet 140 PS) mindestens 1032 Euro. Ein ähnlich großer Preisunterschied zeige sich auch beim populären E-Auto Renault Zoë im Vergleich mit dem Renault Clio.

Seid ihr diesen Irrtümern über E-Autos auch schon auf den Leim gegangen?

5 Irrtümer über Elektroautos

Günstigere Kfz-Versicherung: Ist das Fahrverhalten der Grund?

Dass die Versicherungen von E-Autos billiger sind, leuchtet auf den ersten Blick nicht ein: In den „fahrenden Smartphones“ kommt schließlich jede Menge Technik zum Einsatz, teure und hochmoderne Sensoren etwa. Wie der Spiegel berichtet, wirken zwei Faktoren den eigentlich hohen Reparaturkosten für die teureren E-Autos entgegen: Zum einen würden die verbauten Assistenzsysteme laut dem Leiter der Forschungsstelle Versicherungsmarkt am Institut für Versicherungswesen der TH Köln die Unfallzahlen nach unten treiben. Zum anderen korreliere die batterieschonende Fahrweise von E-Auto-Besitzern „in hohem Maße“ mit einem sicheren Fahrstil. Beides Vorteile für die Versicherer: Wo kein Unfall ist, müssen sie schließlich auch nicht für den Schaden aufkommen.