Huawei Mate 30 Pro: Diese Entscheidung wird nicht jedem gefallen (Update)

Kaan Gürayer 16

Nach den Turbulenzen durch die US-Sanktionen scheint sich Huawei nun selbst Ärger ins Haus zu holen: Beim Mate 30 Pro soll der chinesische Hersteller ein kontroverses Designmerkmal des Vorgängers auf die Spitze treiben. Ein Hoffnungsschimmer bleibt aber. 

Huawei Mate 30 Pro: Diese Entscheidung wird nicht jedem gefallen (Update)
Bildquelle: GIGA.

Update, 25.07.2019: Laut Huawei Club auf Twitter werden sowohl das Mate 30 als auch das Mate 30 Pro über ein abgerundetes Display und einen 3D-Gesichtsscanner verfügen. Die Art der Rundung soll sich aber unterscheiden, wobei die Rundungen des Pro-Modells älteren Berichten zufolge (siehe unten) wohl markanter ausfallen werden. Sollten sich die Berichte bewahrheiten, löst sich damit auch der Hoffnungsschimmer auf, dass die Standardausführung wie der Vorgänger kein Curved-Display besitzen wird.

Originalartikel: 

Neben dem „Notch“ hat kein Designmerkmal die Smartphone-Welt in den vergangenen Jahren so sehr gespalten wie abgerundete Bildschirmränder. Von den einen geliebt, können die anderen mit den sogenannten „Edge-Displays“ rein gar nichts anfangen und boykottieren sogar den Kauf entsprechender Handys. Diese Problematik scheint Huawei aber nicht anzufachen – im Gegenteil.

Huawei Mate 30 Pro: Display soll deutlichere Abrundung als der Vorgänger besitzen

Laut Mobilfunk-Insider „Ice universe“ könnte das Huawei Mate 30 Pro ein Display erhalten, das an den Seiten eine noch deutlichere Abrundung besitzt als sein Vorgänger. Die Rundung soll fast bis zur Rückseite reichen. Wie das in der Praxis aussieht, hat der Twitterer in einem Foto festgehalten:

Rein äußerlich ist das Huawei Mate 30 Pro mit seinen kaum wahrnehmbaren Rändern ein echter Hingucker. Das Smartphone scheint an der Front fast nur aus dem Bildschirm zu bestehen. Interessant ist, dass der „Notch“ verdeckt wird. Ob wir an dieser Stelle von Huawei vielleicht eine Überraschung erwarten dürfen? Ein kleinerer Bildschirmeinschnitt als beim aktuellen P30 Pro würde bei potenziellen Käufern mit Sicherheit gut ankommen. Ein Kameraloch scheint hingegen eher unwahrscheinlich, da aktuell nur Samsung OLED-Bildschirme mit Kameraloch anbietet und sie für die eigenen Geräte verwendet.

Der Vorgänger des Mate 30 Pro ist immer noch hervorragend – vor allem die Kamera: 

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Huawei Mate 30 Pro: Kritik an Edge-Displays ist lang

Ob Huawei mit den offenbar deutlich abgerundeteren Displayrändern im Mate 30 Pro den richtigen Weg einschlägt, bleibt abzuwarten – zumal auch schon das angebliche Kameramodul beanstandet wurde. Die Kritik an Edge-Displays basiert immerhin auf nachvollziehbaren Argumenten: Fehleingaben an den Seiten, Lichtspiegelungen beim Videogucken und die leidige Frage, welche Displayschutzfolie man sich kaufen soll – die Mängelliste an Edge-Displays ist lang.

Ein Hoffnungsschimmer bleibt notorischen Edge-Display-Hassern aber: Dass Huawei auch dem Mate 30 Pro wieder eine Standardausführung zur Seite stellt, die ein flaches Display besitzt. Das hat schon beim Vorgänger geklappt, wenn auch Mate-20-Käufer auf das ein oder andere Feature der Pro-Ausführung verzichten mussten.

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