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iPhone 16: Soll ich, oder soll ich nicht?

Immer wieder ein Erlebnis, so ein neues iPhone auszupacken. (© IMAGO / Pond5 Images)

Halbzeit! Das iPhone 15 hat mittlerweile ein reichliches halbes Jahr auf dem Buckel und der Nachfolger betritt in weniger als sechs Monaten die Bühne. Da darf ich mir schon mal Gedanken machen, ob sich ein potenzieller Wechsel hin zum iPhone 16 im Herbst für mich lohnen könnte. In der aktuellen Ausgabe der Wochenendkolumne von GIGA lasse ich euch an meinen Gedankengängen dazu teilhaben.

 
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Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Wechsel? Millionen von iPhone- und Smartphone-Nutzern stellen sich diese Frage jedes Jahr aufs Neue. Da gibt es die Early Adopter. Dieser Menschenschlag kann und will nicht warten. Da wird gerne und regelmäßig jedes Jahr das neueste Modell gekauft. Länger als 12 Monate überlebt bei dieser Spezies kein iPhone in der Hosentasche.

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Der klassische deutsche Mobilfunk-Kunde wiederum redet sich ein, dass sein Provider ihm alle zwei Jahre ein „Geschenk“ machen möchte. Natürlich kauft der sich dann das neueste iPhone quasi für „Peanuts“, die horrenden monatlichen Vertragskosten werden in dem Fall gerne aus dem Gedächtnis verdrängt.

Vom iPhone 13 zum iPhone 16 – keine gute Idee

Ich zählte mich bisher zur dritten Gattung. Die verwenden ihr iPhone wesentlich länger als 24 Monate, drei bis fünf Jahre sind eher die Regel. Aktuell beispielsweise verrichtet privat ein iPhone 13 seinen Dienst bei mir. Davor hatte ich ein iPhone 7, davor ein iPhone 5 und davor ein iPhone 3G. Vier Modelle in 17 Jahren. Macht im Schnitt eine Nutzungsdauer von 4,25 Jahren. Demzufolge sollte das iPhone 13 bei mir also noch mindestens bis Ende 2025 ein Zuhause haben und erst durch ein iPhone 17 ersetzt werden – oder?

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Meiner Meinung nach spricht recht viel für dieses Vorhaben. Schließlich verspricht das reguläre iPhone 16 im Herbst 2024 keine Revolution zu werden. Bei den Displays tut sich wohl nichts, nur die Pro-Modelle sollen über sich hinauswachsen. Allein die überfällige Aktionstaste, die bisher dem Pro-Modell vorbehalten ist, und der neuartige Capture Button für eine intuitivere Film- und Foto-Aufnahme könnten mich reizen.

Diese Frage stellt sich meist nach erfolgreichem Wechsel:

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Aber soll ich wirklich für zwei neue Tasten und die beim iPhone 13 fehlende „Dymanic Island“ im Bildschirm wechseln und erneut fast 1.000 Euro ausgeben?

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Wenn ich auf meine bisherige Kaufhistorie zurückblicke, begründeten die unterschiedlichen Modelle meiner Wahl immer größere Schritte und spiegelten so auch das rasante Tempo der Entwicklung beim iPhone wider.

In den letzten Jahren fährt der iPhone-Zug allerdings sichtlich mit angezogener Handbremse. Sicherlich wird hier und da justiert an der Technik, doch bei genauer Betrachtung fallen die wesentlichen Unterschiede von Jahr zu Jahr immer geringer aus. Selbst wer heute noch ein iPhone 12 oder ein iPhone 11 sein Eigen nennt, wird damit auch noch im kommenden Jahr glücklich. Allein der Akku müsste dann vielleicht mal getauscht werden.

Für mich alten „Real-Techniker“ spricht also nicht sonderlich viel fürs kommende iPhone 16. Im Sinne meines Geldbeutels und der Nachhaltigkeit warte ich besser noch.

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Meine Gedanken zum Wochenende: Die Kolumne möchte Denkanstöße liefern und den „News-Schwall“ der Woche zum Ende hin reflektieren. Eine kleine Auswahl der bisherigen Artikel der Kolumne:

Sonderfall „vertikaler“ Wechsel

All dies gilt allerdings nur bei einem „normalen“ horizontalen Wechsel. Gemeint ist damit der Wechsel vom Standardmodell des iPhones hin zur jeweils aktuellen Variante des Standardmodells. Nimmt man aber die beiden Pro-Modelle oder vielleicht auch das Plus-Modell mit in die Rechnung auf und wechselt vertikal, dann ergeben sich plötzlich größere Unterschiede und der Kauf eines iPhone 16 Plus, Pro oder Pro Max könnte wieder Sinn für mich ergeben.

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Schließlich finden sich auf der Liste der Für-Argumente dann bisher nicht berücksichtigte Punkte wie größere beziehungsweise besseres Displays, überlegenere Kamerasysteme und hochwertigere Materialien.

Doch ist mir dies dann den nochmals höheren Kaufpreis wert? Ganz ehrlich, ich weiß es noch nicht. Höchstwahrscheinlich werde ich den Herbst abwarten und dann entscheiden. Das reguläre Modell des iPhone 16 scheidet schon jetzt aus, ein Pro-Upgrade ist jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen.

Schwierige Entscheidungen stehen an – stay tuned.

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