Das dürfte Samsung ganz und gar nicht gefallen: Berichten zufolge möchte Apple beim geplanten iPad mit OLED-Panel lieber auf Produkte auf LG setzen. Hier investiert man bereits Milliardensummen in eine neue Fertigung.

 

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LG statt Samsung: Apples OLED-Pläne konkretisiert

iPads müssen bislang ohne OLED-Panel auskommen. Während die meisten iPads auf ein LC-Display setzen, kommt beim iPad Pro (2021) immerhin ein Mini-LED-Display zum Einsatz. Schon länger halten sich Gerüchte, dass Apple künftig auf OLED setzen wird. Nun verstärken Berichte aus China die Vermutung. Auf die Hilfe von Samsung möchte Apple aber allem Anschein nach verzichten. Stattdessen sollen die Panels von LG geliefert werden (Quelle: ITHome).

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Nützlicher als das MacBook: Notebook-Konzept zeigt Apple wie es geht

Dazu passt auf die Ankündigung von LG, die Kapazitäten in diesem Bereich deutlich ausbauen zu wollen. Von einer Verdopplung ist hier die Rede – möglicherweise, um dem riesigen Bedarf von Apple gerecht zu werden. LG möchte in den nächsten Jahren wohl umgerechnet 2,4 Milliarden Euro in die OLED-Fertigung investieren.

Früheren Berichten zufolge plant Apple das nächste 10,9-Zoll-iPad sowie das iPad Air mit OLED-Displays auszustatten. Von der gerade eingeführten Mini-LED-Technologie könnte man sich also schnell wieder verabschieden. Möglicherweise könnte sich Apple auch dazu entscheiden, nur die Premium-Varianten der iPad-Modelle mit OLED-Displays in den Verkauf zu geben.

Auch beim aktuellen iPad Pro (2021) kommt kein OLED-Panel zum Einsatz. Was das Super-Tablet alles bietet, erfahrt ihr hier im Video:

iPad Pro 2021: Apple stellt das Super-Tablet vor

OLEDs für Apple: Samsung bleibt im Rennen

Sollten sich die Berichte bewahrheiten und Apple bei künftigen iPads stärker auf LG setzen, dann wäre das natürlich ein bitterer Schlag für Samsung. Ganz aus dem Rennen ist Samsung aber nicht, denn für das Jahr 2022 möchte man sich wohl als Hauptzulieferer für OLED-Panels beim MacBook Pro profilieren.