Pokémon Schwert & Schild: Auch die Pokémon leiden unter dem Klimawandel

Daniel Hartmann

Auch vor Pokémon Schwert & Schild hat der Klimawandel nicht halt gemacht und hat zur vermutlich traurigsten Galar-Form eines Pokémon geführt – armes Corasonn.

In Pokémon Schwert & Schild ist eine Warnung enthalten, was der Klimawandel mit den Weltmeeren so anstellt und wie die Lebewesen dieser Meere darunter leiden. Im Spiel selbst wird die Botschaft natürlich durch ein Pokémon vermittelt, auch wenn das auf eine sehr traurige Art geschieht.

Seit Pokémon Gold & Silber gibt es das Korallen-Pokémon Corasonn. Das niedliche pinke Pokémon ist ein Wasser-Gestein-Typ und schon die Pokédex-Einträge aus den alten Spielen verraten, dass Corasonn in verschmutztem Wasser nicht überleben können. Finden sie kein sauberes Gewässer zum Leben, verlieren sie ihre Farbe und verkommen.

Die Corasonn der Galar-Region hat ein weitaus schlimmeres Schicksal ereilt. Aus der fröhlichen pinken Koralle des Typs Wasser-Gestein ist ein blasses Geist-Pokémon geworden.

Was ihr er da seht, ist der Pokédex-Eintrag aus Pokémon Schwert. Im Eintrag von Schild heißt es jedoch, dass ein plötzlicher Klimawandel zum Ausstreben der normalen Corasonn führte. Auch die neue Weiterentwicklung, Gorgasonn, ist eine ausgeblichene Koralle, die alle die es berühren, mit einem Versteinerungsfluch belegt.

Das ist vermutlich eine der traurigsten Geschichten aus Pokémon Schwert & Schild, der gequälte Blick der beiden tut sein Übriges. Schade, dass Spieler nicht in der Lage sind, sie zu retten.

Corasonn ist augenscheinlich eine Koralle, doch noch mehr Pokémon finden ihr Vorbild in der realen Welt wieder:

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Wer hätte so viel Gesellschaftskritik in einem Pokémon-Spiel erwartet? Was haltet ihr davon, dass Spiele solche Themen aufgreifen, gerade unter der Berücksichtigung der Altersfreigaben von Pokémon Schwert & Schild?

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