In Supermärkten der Kette Edeka haben Kunden künftig die Wahl: Darf es der Kassenbon klassisch in Papierform sein oder lieber gleich aufs Smartphone? Alle Kunden profitieren von dem neuen Service, besonders aber, wer nur aufs Smartphone setzen will.

Kassenbon aufs Smartphone: Edeka macht es für alle Kunden möglich

Eine gänzlich neue Erfindung ist der Kassenbon auf dem Smartphone nicht, Edeka selbst bietet ihn ebenso bereits an wie andere Supermärkte. Nur war es bisher ausschließlich per App möglich, sich die gerade getätigten Einkäufe auf dem eigenen Handy anzusehen. Seit Juli ist das in einigen Edeka-Märkten nun für alle Kunden möglich.

Wer bei Edeka einkauft, wird bereits in einigen Märkten in Norddeutschland vor die Wahl gestellt: klassischer Kassenzettel, Smartphone-Variante oder ganz verzichten? Entscheidet ihr euch für den digitalen Bon, wird am Kundenbildschirm kurze Zeit ein QR-Code angezeigt. Den einfach per Smartphone-Kamera oder App abscannen, ihr werdet dann online zum Download eures Bons weitergeleitet und könnt die Datei als PDF auf dem Handy abspeichern (Quelle: Hamburger Abendblatt).

Interessant wird es, wenn man einen Schritt weiter denkt: Wer mobile Bezahlmethoden wie Apple Pay oder Google Pay zahlt, kann jetzt den gesamten Einkaufsvorgang vom Smartphone aus steuern. Wer den Service nutzt, hat außerdem den Vorteil, einfach seine Einkäufe nachvollziehen zu können. Landet der klassische Kassenbon oft in (Hosen-)Taschen oder direkt im Papierkorb, dürfte sein digitales Pendant auf dem Smartphone bei Bedarf leicht wieder auffindbar sein.

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QR-Code oder Papierzettel: Kunden entscheiden selbst

Die Edeka App ist für den eBon nicht nötig, Nutzerinnen und Nutzer können ihn aber auch darüber speichern. Ersetzen soll der digitale Kassenbon den klassischen Papierzettel aber nicht. „Die Kunden haben die Möglichkeit, an der Kasse zu wählen, ob sie sich einen klassischen Bon ausdrucken lassen oder den Beleg digital über einen QR-Code erhalten möchten“, erklärt Helene Dahlke, Sprecherin von Edeka Nord. Der Schritt ist Teil von Edekas Nachhaltigkeitskonzept und soll viel Papier einsparen. Bis zu 20 Prozent weniger Papierverbrauch erhofft sich Edeka laut Hamburger Abendblatt.