Microsoft hat mit Windows 11 ein neues Betriebssystem angekündigt, das für die meisten Nutzerinnen und Nutzer kostenlos angeboten wird. Wie will das Unternehmen daran dann Milliarden verdienen? Der Teufel steckt wie immer im Detail.

 

Windows 11

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Microsoft könnte über Umwege Milliarden an Windows 11 verdienen

Wie will Microsoft eigentlich die Entwicklungskosten von Windows 11 refinanzieren? Immerhin bekommen Nutzerinnen und Nutzer von Windows 10 das Upgrade auf Windows 11 kostenlos. Laut dem Handelsblatt soll Microsoft über Umwege bis zu 30 Milliarden US-Dollar an dem neuen Betriebssystem verdienen. Nicht etwa über Direktverkäufe von Windows 11 an normale Kundinnen und Kunden, sondern durch Lizenzgebühren für neue Hardware. Das soll gelingen, da die Systemanforderungen plötzlich ungewöhnlich hoch ausfallen.

Besonders das Vorhandensein des TPM 2.0 (Trusted Plattform Module) für Windows 11 stellt viele ältere PCs vor eine Herausforderung. Die Experten gehen also davon aus, dass viele Menschen Windows 11 mit den vielen Neuerungen haben wollen, ihr PC aber nicht in der Lage sein wird, das Betriebssystem auszuführen. Darauf spekulieren auch Scalper, die TPM-Chips horten, um später daran zu verdienen. Kundinnen und Kunden werden sich also für Windows 11 neue Hardware kaufen, an der Microsoft dann natürlich über Lizenzgebühren mitverdient. Eine neue Windows-Version wurde in der Vergangenheit oft zum Anlass genommen, den alten PC zu ersetzen. Will man jetzt schon zuschlagen, sollte man auf die Windows-11-Kompatibilität achten.

In diesem Video verraten wir euch, was Windows 11 so besonders macht:

Das ändert sich mit Windows 11

Wann wird Windows 11 fertig?

Ein konkretes Datum hat Microsoft bisher nicht genannt. Es wird aber davon ausgegangen, dass Windows 11 am 20. Oktober 2021 in der finalen Version erscheint. Das kostenlose Upgrade von Windows 10 auf Windows 11 soll es aber angeblich erst ab Anfang 2022 geben. Das sind bisher aber noch alles Spekulationen. Wer möchte, kann sich Windows 11 jetzt schon ausprobieren. Das sollte aber nicht auf einem PC passieren, auf den man angewiesen ist.

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