Instagram-Repost: Bilder von anderen Nutzern veröffentlichen – so gehts

Martin Maciej

Instagram-Repost nennt sich die Methode, Bilder von anderen Nutzern auf seinem Feed zu teilen und somit erneut zu veröffentlichen. Wenn euch ein Bild auf einem fremden Profil bei Instagram gefällt und ihr es unbedingt mit euren Followern teilen möchtet, stehen euch verschiedene Möglichkeiten offen. Wir zeigen, wie der Instagram-Repost funktioniert und klären, was ihr beachten müsst, um nicht gegen das Urheberrecht des ursprünglichen Fotografen zu verstoßen.

Es ist nicht erlaubt, das Bild einfach herunterzuladen, um es dann in eurem Instagram-Feed wieder zu präsentieren, wenn ihr keine Erlaubnis des Foto-Erstellers habt. In unserer bebilderten Anleitung zeigen wir euch das Teilen von Bildern auf Instagram im Detail. Weitere Möglichkeiten findet ihr weiter unten.

Bilderstrecke starten
7 Bilder
So funktioniert das Reposten auf Instagram.

Von Zeit zu Zeit findet man im Foto-Netzwerk Instagram echte Schmuckstücke anderer User. Da wäre es doch spannend, wenn man diese Bilder einfach mit seinen eigenen Instagram-Followern teilen kann. In der Vergangenheit war das nicht so einfach, inzwischen gibt es aber einige gut funktionierende Möglichkeiten, Bilder direkt auf Instagram zu teilen.

Schaut euch dazu das Video an, in dem wir zeigen, wie das geht:

Instagram Repost.

Instagram-Repost: Mit App Bilder wiederveröffentlichen

Die bequemste Möglichkeit, Bilder auf Instagram wiederzuveröffentlichen, als zu reposten, ist die kostenlose App Repost for Instagram, die sowohl für Android als auch für iOS zur Verfügung steht und sehr einfach zu bedienen ist.

Repost for Instagram
Entwickler: Red Cactus
Preis: Kostenlos

So funktioniert das Reposten auf Instagram:

  1. Ladet euch die App Repost herunter und installiert sie auf eurem Smartphone.
  2. Öffnet Repost und tippt dann auf das Kamera-Symbol rechts oben, um direkt zu Instagram weitergeleitet zu werden. Beim ersten Öffnen müsst ihr bestätigen, dass die App auf Instagram auf eurem Smartphone zugreifen darf.
  3. In Instagram navigiert ihr durch euren Feed, bis ihr ein Foto findet, das ihr teilen wollt.
  4. Tippt dann auf das Symbol mit den drei horizontalen Punkten über dem Bild und wählt die Option „Link kopieren“.
  5. Jetzt geht ihr zurückt zu Repost. Das Bild, das ihr eben kopiert habt, taucht automatisch in der App auf. Tippt einmal darauf.
  6. Zum Schluss tippt ihr noch einmal auf den blauen Button „Repost“, um das Bild zu teilen.

Eine Alternative zum Reposten ist die App InstaRepost. Die Anwendung gibt es derzeit jedoch nur für Android-Geräte.

Repost - Foto & Video Repost
Entwickler: Repost
Preis: Kostenlos

Instagram-Fotos einbetten

Eine andere Möglichkeit, Instagram-Fotos von anderen zu veröffentlichen, läuft über die Einbetten-Funktion. Damit könnt ihr Fotos von Instagram auf anderen Webseiten (z.B. eurem Blog) veröffentlichen, also „embedden“, ohne die Urheberrechte zu verletzen. So funktioniert das Ganze:

    1. Öffnet Instagram in eurem Web-Browser und sucht euch das Foto heraus, das ihr einbetten wollt.
    2. Klickt jetzt rechts auf die Linie mit den drei horizontalen Punkten.
    3. In dem neuen Menü klickt ihr auf Einbetten.
    4. Klickt dann auf den Button Einbettungscode kopieren, um den HTML-Code in den Zwischenspeicher zu kopieren.
    5. Jetzt fügt ihr den kopierten Code auf eurer Webseite mittels Copy-Paste ein.
    6. Da der Code in HTML ist, müsst ihr eventuell erst in die HTML-Ansicht auf eurer Webseite wechseln.

Das Ergebnis sieht dann ungefähr so aus:

Ist der Repost auf Instagram erlaubt?

Generell ist das Reposten von Instagram-Bildern ein kritisches Thema, da der Fotograf eines Bildes die Rechte an seinem Werk hat. Das Einbetten eines Bildes ist kein Problem, da ihr damit nur zu dem Foto verlinkt. Etwas anders sieht es aus, wenn ihr das Bild mit der oben beschriebenen App repostet. Hier solltet ihr den Fotografen vor der Veröffentlichung unbedingt um Erlaubnis bitten – nutzt dazu am besten die Nachrichtenfunktion von Instagram. Der Urheber des Bildes kann dann selbst entscheiden, ob ihr das Bild veröffentlichen dürft.

Das gilt auch für den Fall, dass ihr die Bilder einfach kopiert, beispielsweise per Screenshot-Tool und dann an einem anderen Ort wiederveröffentlicht. Auch hier müsst ihr unbedingt vorher anfragen, ob der Fotograf zustimmt. Andernfalls könnt ihr wegen Verletzung des Urheberrechts belangt und zu einer hohen Geldstrafe verdonnert werden. Außerdem müsst ihr damit rechnen, dass euer Instagram-Account dann vermutlich gesperrt wird.

Inzwischen ist es auch möglich, innerhalb der Instagram-App einen Screenshot von einem selbst erstellten Bild zu machen und dieses Foto an andere Leute zu verschicken. Lest dazu unseren Guide: Instagram-Screenshot – Wer sieht die Benachrichtigung wirklich? An anderer Stelle zeigen wir euch, was ihr machen könnt, wenn euer Instagram-Account gehackt wurde.

Wie oft nutzt ihr verschiedene soziale Netzwerke?

Es gibt unzählige soziale Netzwerke im Internet. Facebook, Twitter, Instagram und noch viele mehr. Wir wollen wissen, wie oft ihr die verschiedenen Netzwerke nutzt!

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA TECH

  • Samsung Galaxy Watch Active im Hands-On-Video: Smartwatch für Sportbegeisterte

    Samsung Galaxy Watch Active im Hands-On-Video: Smartwatch für Sportbegeisterte

    Passend zum Galaxy S10 hat Samsung auch eine neue Smartwatch in petto: die Galaxy Watch Active. Dem Namen entsprechend richtet sich die intelligente Uhr vor allem an Sportbegeisterte. Auf ein heiß geliebtes Feature bisheriger Samsung-Smartwatches müssen Käufer allerdings verzichten, wie Kollege Frank im Hands-On-Video zeigt. 
    Kaan Gürayer
  • Samsung Galaxy S10 5G angekündigt: Ist das schon die Zukunft?

    Samsung Galaxy S10 5G angekündigt: Ist das schon die Zukunft?

    Nach Jahren des Wartens nimmt das Buzzword 5G 2019 Gestalt an. Samsung bringt eine Galaxy-S10-Variante auf den Markt, die den neuen Datenstandard unterstützt. Die 5G-Kompatibilität ist aber nicht das einzige Merkmal, welches das Galaxy S10 5G von seinen Schwestermodellen unterscheidet.
    Frank Ritter
* gesponsorter Link