ODS-Datei: Wozu man sie braucht und wie man sie nutzt

Paul Henkel

ODS-Dateien sind das Format, in dem Tabellen-Spreadsheets gespeichert werden. Wo man ihm begegnet und wie man es öffnet, erfahrt ihr in diesem Artikel.

ODS-Datei: Wozu man sie braucht und wie man sie nutzt

ODS-Datei-Format: Diese Programme verwenden es

ODS ist die Abkürzung für Open  Document Spreadsheet. Es ist das Format, in dem  Open-Source-Alternativen zu Microsoft Office wie OpenOffice und LibreOffice Tabellen speichern. Es entspricht also dem Excel-Tabellen-Format XLSX. Kein Problem hat man, wenn man ODS-Dateien mit den kostenlosen Tabellenprogrammen LibreOffice Calc oder OpenOffice Calc öffnen will. Um solche Dateien in Excel bearbeiten und betrachten zu können, muss man zumindest, wenn man ältere Programmversionen verwendet, man auf Plugins oder Viewer zurückgreifen. Will man das Excel-Format mit einer der Open-Source-Programme öffnen, ist das allerdings kein Problem.

ODS-Dateien in Excel öffnen und speichern

Wer ODS-Dateien in einer älteren Excel-Version betrachten will, lädt sich ein Microsoft-Plugin herunter. Alle anderen, die Excel 2010 oder jünger verwenden, müssen wählen im Menü>Öffnen als Dateiformat ODS aus, navigieren dann zum Speicherort der Datei. Diese wird dann angezeigt und kann ganz normal geöffnet werden.

Wichtig: Öffnet man ODS-Dateien in Excel, kann sich die Ansicht ändern. Die Formatierungen stimmen nicht 100 Prozent überein. Es kann zu Problemen mit Kopf- und Fußzeilen, Links, Zellenkommentaren und Formeln für Namen kommen. Auch der Arbeitsblattschutz stimmt in den Programmen nicht überein. Es kann daher sinnvoll sein, Tabellendokumente grundsätzlich in zwei Formaten, XLSX und ODS zu speichern. Unterschiede zwischen den Formaten von Microsoft und dem freien ODS-Format hat der der Microsoft-Support ausführlich in seiner Online-Hilfe aufgelistet.

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