WLAN verstärken und Reichweite erhöhen: Tipps und Tricks

Martin Maciej 7

Mit dem Internet über WLAN erspart ihr euch lästiges Ziehen von Kabeln durch die Wohnung und könnt auch Geräte wie PlayStation 4, Smartphone und Tablet mit dem Internet verbinden. Wohnt ihr auf mehreren Etagen oder habt dicke Zimmerwände, gibt es einige Tricks, mit denen man die WLAN-Reichweite erhöhen und das Signal verstärken kann.

Neben dem Computer setzen heute zahlreiche weitere Geräte auf eine WLAN-Verbindung, darunter Tablets, Internet-Radios, Smartphones, E-Books, die Gaming-Konsole etc.

Zum Thema: WLAN Geschwindigkeit messen: so geht’s unter Windows und Android

 

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Tipps zum Verstärken des WLAN-Signals

Insbesondere das Smartphone setzt einen ordentlichen WLAN-Empfang voraus, immerhin wird das Gerät in der Regel von einem Zimmer zum nächsten transportiert. Natürlich will man beim Wandern durch die Wohnung keine Einbußen bei der Verbindungsqualität hinnehmen müssen. Was also kann man tun, wenn man das hauseigene WLAN verstärken will?

  • Überprüft den WLAN-Standard an eurem Router.
  • Funkt dieses noch nach 802.11g-Standard, liegt die maximale Übertragungsrate bei 54 Mbit/s.
  • Der Standard ist veraltet. Von daher solltet ihr den Router mit einem Gerät nach 802.11n (WLAN-n) ersetzen.
  • Hier bekommt ihr Datenübertragungsraten von 150 Mbit/s bis 450 Mbit/s. Geräte mit dem Standard 802.11 ac bringen es sogar auf Datenraten von bis zu 1300 MBit/s.
  • Zudem sollte der neue Router ein integriertes Modem besitzen, um auf zusätzliche Geräte verzichten zu können.

Nachfolgend findet ihr einige Tricks für das Verstärken des WLAN-Signals:

  1. Platziert den WLAN-Router auf eine hohe Position. Wählt also nicht eine Ecke hinter dem Fernsehschrank.
  2. Mikrowellengeräte und Schnurlos-Telefone können das Signal beeinträchtigen. Stellt sicher, dass sich keine störenden Geräte in der Nähe des WLAN-Routers befinden.
  3. Stellt den Router nicht direkt neben ein PC-Gehäuse oder andere größere metallische Flächen.
  4. Konflikte mit WLAN-Netzwerken in der Nachbarschaft können die Verbindung ebenfalls stören. In diesem Fall könnt ihr den Funkkanal im Router manuell ändern.

Weitere Tipps für die Netzwerk-Optimierung zu Hause findet ihr im Video:

Netzwerk Tipps.

WLAN Signal verbessern: Position, Höhe, andere Geräte

Achtet zudem darauf, dass dem WLAN-Signal möglichst wenig Funkbarrieren im Weg stehen:

  • Dabei kann es sich um dicke Wände oder Decken handeln.

  • Der WLAN-Router sollte demnach nicht im Keller stehen, wenn ihr auf dem Dachboden auf das Internet per Funk zugreifen wollt.
  • Lässt sich die Datenübertragung über mehreren Wände und Decken nicht vermeiden, setzt einen ein. Hierdurch wird das Signal des Routers erweitert.
  • Positioniert zum Beispiel einen WLAN-Repeater im Erdgeschoss, wenn das Routersignal vom Keller bis zur zweiten Etage reichen muss.
  • Der WLAN-Repeater verbindet sich als Client mit dem Router.
  • Das Gerät für den WLAN-Empfang wird der Client vom Repeater.
  • Die Daten zwischen zweiter Etage und Keller werden demnach mit dem WLAN-Repeater als Zwischenhalt aufgenommen und weitergeleitet.

WLAN aus der Steckdose mit Powerline-Adapter *

So kann man das WLAN verstärken

Als Alternative für den Einsatz eines WLAN-Routers stehen die Powerline-Adapter zur Verfügung. Diese wandeln eure Steckdose in ein Internet-Netzwerk um. Verbindet den WLAN-Router per LAN-Kabel mit dem Powerline-Adapter. Der zweite Teil des Powerline Adapters besitzt einen WLAN-Access-Point. Steckt diesen in eine Steckdose und die Powerline-Adapter verbinden sich untereinander. Achtet dabei allerdings darauf, dass das Internet-Signal per Steckdose nur innerhalb einer Phase weitergeleitet werden kann. Lest zu dem Thema: Mit Powerline ein Netzwerk über Steckdose einrichten – so geht’s,.

Zum Thema:

Hat alles geklappt? Könnt ihr nun besser auf das WLAN zugreifen? Habt ihr weitere Tipps, um dem Funkloch in den eigenen vier Wänden zu entkommen?

Ursprünglicher Artikel vom 14. Juli 2014, zuletzt aktualisiert am 14. März 2018

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