In Zeiten des Coronavirus sitzen wir alle – hoffentlich – brav daheim und schauen das Angebot der Streamingdienste rauf und runter. Doch Apple, Disney, Netflix und Co. haben ein dickes Problem. Gehen wir dem in der aktuellen Ausgabe der Wochenendkolumne auf dem Grund.

Die Welt hat den Pause-Button gedrückt, nichts geht mehr. Dieses kleine Coronavirus sorgt für eine nie dagewesene Krise in allen Lebensbereichen. Auch in Hollywood steht alles und jeder still, genauso wie die Kinos in der Welt. Neue, verheißungsvolle Filme werden aktuell schon mal Monate, manche gleich um ein ganzes Jahr deswegen verschoben.

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Apple, Disney, Netflix und Co: Streamingdienste vs. Corona

Derweil daheim stürzen wir uns in der freiwilligen Quarantäne auf die Inhalte der Streamingdienste von Apple, Disney, Amazon, Netflix und Co. – irgendwie müssen wir uns die Zeit ja vertreiben. Man kann ja nicht wirklich verlangen uns mit den Mitinsassen – also Frau und Kinder – zu unterhalten oder gar Bücher zu lesen. Nein, berieselt wollen wir werden. Doch der Nachschub ist in Gefahr. Denn nicht nur Kinofilme werden verschoben, auch Serien und sämtliche Eigenproduktionen der Streaming-Anbieter sind gegenwärtig ausgesetzt – es herrscht Drehpause. Offiziell zunächst für 2 Wochen, doch wer weiß dies schon in diesen Zeiten. Niemand rechnet ernsthaft damit, dass der Spuk bald vorbei ist. Das Leben ist eben doch kein Spielfilm, an dessen Ende der Superheld noch geschwind ein Gegenmittel findet und die Menschheit rettet. Tatsächlich dauert so was schon mal Monate und Jahre.

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Disney+ Frühbucherrabatt | Streamen ab 24. März.

Kalkulieren wir also mal lieber etwas mit einer längeren Kreativpause. Bedeutet dann aber auch: Neue Inhalte wird„ erst mal nicht mehr geben, die nächste Staffel der Lieblingsserie wird sich auch verzögern – uns steht ein verlorenes Jahr bevor. Und welcher Streamingdienst hat jetzt eigentlich das größte Problem?

Wer zieht den Kürzeren?

Unzweifelhaft dürfte dies Apple TV+ sein. Der iPhone-Hersteller hat jetzt schon ein sehr „übersichtliches“ Angebot. Wenn da lange nichts Neues mehr kommt, werden die Kunden davonlaufen – es sei denn, man hat sich dummerweise schon für ein ganzes Jahr gebunden. In dem Fall hoffen wir mal auf Kulanz seitens Apple, so dass Kunden die Möglichkeit haben, eher das Abo zu kündigen.

Meine Gedanken zum Wochenende: Die Kolumne möchte Denkanstöße liefern und den „News-Schwall“ der Woche zum Ende hin reflektieren. Eine kleine Auswahl der bisherigen Artikel der Kolumne:

Besser aufgestellt ist in jedem Fall der Branchenprimus Netflix. Die haben so viele Eigenproduktionen, da braucht es wohl mehr als ein Jahr, um alles zu sehen. Mir fällt da jetzt schon der Überblick schwer. Und auch Amazon ist noch recht gut, wenn auch nicht ganz so breit mit Eigenproduktionen aufgestellt. Letztlich gibt„ da noch Disney. Die haben auch eine reichlich gefüllte Konserve für den Start von Disney+ hierzulande am 24. März. Wenngleich ich persönlich natürlich vor allem auf die neuen Marvel-Serien hoffe , die ja dann wohl unter Umständen auch verschoben werden könnten. Na ja, aber solange muss ich mich halt mit Schneewittchen begnügen.

Wenn alle Stricken reißen mach ich halt den Fernseher aus und rede mal mit den übrigen „Bunkerinsassen“ hier in der Quarantäne. Moment ... oh mein Gott, was für eine grauenvolle Vorstellung. Bitte lass diesen Albtraum schnell vorbeigehen – bitte! ;-)

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Meinungen stellen ausschließlich die Ansichten des Autors dar und sind nicht notwendigerweise Standpunkt der gesamten GIGA-Redaktion.