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Tschüss, Netflix: Das mache ich nicht mehr mit

Auch abhängig von Netflix-Serien? (© IMAGO / NurPhoto)
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Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und wie sie alle heißen, sind meist ein netter Zeitvertreib. Doch was bleibt am Ende? Besonders mit einer schier nicht endenden Serienwut rauben sie ihren Nutzern wie unsereiner wertvolle Lebenszeit. Die wird für mich als Mittvierziger immer wertvoller. Daher hab ich für geplagte Leidensgenossen einen goldenen Ratschlag parat. Verraten wird der von mir jetzt in der aktuellen Ausgabe der Wochenendkolumne.

Kontrollverlust durch Serienüberangebot – davon leben Netflix und Co.

Das goldene Zeitalter des Fernsehens in den letzten Jahren war geprägt von hochwertigen Serien, die den Vergleich mit sauteuren Hollywood-Produktionen nicht scheuen müssen – Die Sopranos, Games of Thrones, Breaking Bad und vieles mehr. Auch ich nahm begierig das Angebot an und vertrieb mir so meine Freizeit.

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Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und der Rest der Bande halten mich natürlich an der kurzen Leine, denn der Nachschub an Serien versiegt bis heute nicht. Wirklich hochwertig und gut ist davon aber nur ein Bruchteil. Ich ertappe mich dabei, wie ich mich oftmals auch mit reiner Durchschnittsware begnügte. Dies hört jetzt auf.

Tja, hat man sich alles angetan:

Die 7 meistgesehenen Serien auf Netflix

TV-Serien und ihre Zuhälter Streaming-Dienste sind doch immer mehr nur fiese Zeitendiebe. Besonders schlimm wird es, wenn man Zeit in Serien investiert, die am Ende nicht fortgesetzt werden oder deren katastrophalen Enden die Sinnlosigkeit der ganzen Unternehmung begreiflich machen.

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Schluss damit. Dem Überangebot der Serien im Streaming-Zeitalter sage ich jetzt den Kampf an. Ich werde mir nicht mehr jeden Dreck reinziehen, stattdessen schaue ich viel lieber wieder einen guten Film am Abend.

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Meine Gedanken zum Wochenende: Die Kolumne möchte Denkanstöße liefern und den „News-Schwall“ der Woche zum Ende hin reflektieren. Eine kleine Auswahl der bisherigen Artikel der Kolumne:

Mein goldener Ratschlag: Film statt Serie

Auch davon bietet der Streaming-Fundus jede Menge. Insbesondere bei Amazon Prime Video entdeckt man hin und wieder Werke, die zwar schon älter sind, aber es wert sind, gesehen zu werden (bei Amazon Prime Video ansehen). Der große Vorteil: Ich muss allein 1,5 bis 2,5 Stunden an Lebenszeit investieren. Ob es sich lohnt, auf „Play“ zu drücken, klärt der Blick vorab zur IMDb und zu Rotten Tomatoes.

Mit Filmen hole ich mir die Kontrolle zurück, die ich bei Serien längst aufgeben musste. Hey Netflix und Co., eure Cliffhanger könnt ihr euch dahin schie…

Bedeutet dies, dass ich am Ende gar keine Serien mehr schaue? Sicherlich nicht, aber ich werde wählerischer. Entweder tue ich mir eine Serie erst im Nachhinein an, wenn das (hochwertige) Ende garantiert ist und keine Absetzung droht, oder aber Serien, die von ihrer episodenhaften Erzählung leben.

Zuletzt beispielsweise die wunderbare zweite Staffel von „Star Trek: Strange New Worlds“, die ich mir wie eine schmackhafte Tafel Schokolade stückchenweise an einem Wochenende gönnte.

Meine Ausnahme von der neuen Regel:

Star Trek: Strange New Worlds Staffel 2 – Trailer Deutsch

Grundsätzlich gilt für mich jetzt aber der Ratschlag, dass ich Filmen gegenüber Serien den Vorzug gebe. Denn für diese Zeitverschwendung „TV-Serien“ bin ich schon zu alt und der kärgliche Rest in der Sanduhr des Lebens ist für einen alten Sack wie mich einfach zu kostbar.

Schönen Sonntag wünsche ich.

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