iPhone: Garantie erlischt bei Displaytausch durch Drittanbieter nicht vollständig

Thomas Konrad

Wer das iPhone-Display von einem Drittanbieter tauschen lässt, verliert in Zukunft nicht mehr die volle Garantie. Das geht laut Macrumors aus einem Apple-internen Memo hervor.

iPhone: Garantie erlischt bei Displaytausch durch Drittanbieter nicht vollständig

Nach dem Displaytausch durch Drittanbieter sind künftig nur Schäden am Display selbst nicht mehr durch Apple abgedeckt. Andere Defekte will der Hersteller jetzt reparieren, solange das iPhone noch durch die normale Garantie oder durch Apple Care abgedeckt ist.

Mehrere Personen hätten den Inhalt der internen Notiz gegenüber Macrumors bestätigt.

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Mitarbeiter sollen iPhones mit zuvor getauschten Bildschirmen genau unter die Lupe nehmen und dann die betroffenen Teile oder auch das ganze Gerät tauschen. Dabei gelten die üblichen Reparaturkosten.

Apple repariert auch dann, wenn ein Schaden am Drittanbieter-Display entsteht. Für den Tausch bezahlen Kunden den üblichen Apple-Preis. Der beträgt hierzulande je nach Modell zwischen knapp 150 und knapp 170 Euro. Das gilt auch für iPhones, die sich nicht mehr in der Garantiezeit befinden.

Sofern durch das nicht bei Apple erworbene Display eine Reparatur nicht gelingt, bittet Apple die Kunden ebenfalls zur Kasse — um das Display erneut zu tauschen und den Fall abschließen zu können.

Weiterhin dürfen Mitarbeiter keine Serviceleistungen für Geräte anbieten, bei denen andere Komponenten wie die Batterie oder die Lautstärketasten durch Dritte ausgetauscht wurden. Bestätigt ist das neue Angebot bisher nur für die USA und Kanada. Laut Macrumors gilt es „wahrscheinlich“ auch in anderen Regionen.

Quelle: Macrumors

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